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Thema: Alkohol-Entzugserscheinungen lindern?

  1. #1
    Unregistriert
    Gast

    Standard Alkohol-Entzugserscheinungen lindern?

    Wie kann man Alkohol Entzugserscheinungen lindern ?

  2. #2
    Unregistriert
    Gast

    Standard AW: Alkohol-Entzugserscheinungen lindern?

    Lenk dich ab, zum Beispiel mit Duschen oder Baden. Wirkt zusätzlich noch entspannend. Besorg dir eine Videospielkonsole (Wii, PS3 etc.) um dich abzulenken!

    Unternimm was mit Freunden. Freunde sind beim Entzug extrem wichtig, können dich ablenken und aufbauen.

    Viel Trinken, also nichts alkoholisches versteht sich, aber du musst viel Flüssigkeit zu dir nehmen!

    Für die Verdauung besorg dir am besten Loperamid, so wird der Entzug wesentluich angenehmer!

    Vielleicht den Arzt wegen Medikamenten um Rat fragen, die die Symptome lindern können? Evtl. benzos?

    Viel erfolg, du schaffst das!

  3. #3
    Unregistriert
    Gast

    Standard AW: Alkohol-Entzugserscheinungen lindern?

    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Vielleicht den Arzt wegen Medikamenten um Rat fragen, die die Symptome lindern können? Evtl. benzos?
    Benzos lieber nicht. Besser L-Tryptophan, das ist ein Stimmungsaufheller.

    Nicht zu vergessen: Sex...sex wirkt wunder und hilft dir vom Alkohol wegzukommen!!!!!!!

  4. #4
    Unregistriert
    Gast

    Standard AW: Alkohol-Entzugserscheinungen lindern?

    kalter entzug kann tödlich sein.

  5. #5
    Unregistriert
    Gast

    Standard AW: Alkohol-Entzugserscheinungen lindern?

    Mache gerade einen kalten Alkoholentzug. Trinke seit mehreren Monaten täglich und das nicht wenig. Stimmt, das Ablenkung sehr wichtig ist, jedoch vermeinde ich momentan den Kontakt zu Leuten. Trinke viel Tee und nehme Stimmungsaufbauer her. Den Rest kann nur die Zeit lindern

    Meine Syntome: Zittern, Bauchschmerzen, Hitzewallungen, Lustlosigkeit usw.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    23.01.2009
    Beiträge
    184

    Standard AW: Alkohol-Entzugserscheinungen lindern?

    Hallo!

    Denk doch mal drüber nach, dir professionelle Hilfe zu suchen?!
    Es gibt sehr gute Alkohol-Entzugsprogramme in neurologischen Kliniken, die sowohl den körperlichen als auch den
    psychischen Entzug behandeln und den Patienten darauf vorbereiten nach dem Klinikaufenthalt weiterhin dem
    Alkohol fern zu bleiben.

    Alles Gute und viel Erfolg!

  7. #7
    Unregistriert
    Gast

    Standard AW: Alkohol-Entzugserscheinungen lindern?

    Hi ich bin eine junge Mutter und trinke etwa jeden 2 tage 3-4 flaschen bier und mein mann trinkt auch er trinkt auch jeden 2 tag bier aber so 5-6 flaschen und am wochenende eine ganze flasche jägermeister mit redbull. Ich habe jetzt seit 3 tagen nix getrunken und habe jetzt schon schlafstörungen und unheimliche krämpfe in den beinen von aggressionen mal ganz abgesehen. Was soll ich tuen und wie soll ich meinen mann überzeugen das er weniger trinken soll. Denn er hält es für normal.

  8. #8
    Gast Rico
    Gast

    Daumen hoch AW: Alkohol-Entzugserscheinungen lindern?

    Hallo zusammen,

    schön hier zur Ablenkung von Menschen zu lesen, denen es ähnlich geht. Mir war mein Alkoholismus nicht bewusst. Da ich bald Papa werde und zu meiner Freundin ziehe machte sie mir einen Entzug zur Bedingung. Bin nicht krankenversichert und da ich nicht glaubte Alkoholabhängig zu sein (hab das ausgeblendet, dass die Zeit verfliegt wenn man auch nur kleinere Mengen trinkt) und sich die Persönlichkeit ändert.

    Darum versprach ich ihr von heute auf morgen nichts mehr zu trinken und holte mir maximal alkoholfreies Bier, wegen dem Geschmack. Schlafstörungen habe ich so lange ich denken kann (und konsumiere). Seit ein paar Tagen habe ich absolute Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Herzrasen, fühle mich schlapp, Schnupfen, Krämpfe, leichtes Zittern, Nierenschmerzen, Stimmungsschwankungen und Fieberanfälle. Weil mir die Akzeptanz des Themas schwer fällt verkrieche ich mich im Bett. Allerdings war letzte Nacht so heftig, das man denkt man stirbt gleich...

    Meine Freundin hat sich mit dem Thema mehr beschäftigt als ich und stellte mir Magnesiumgetränke und Homeophatische Kügelchen hin und meinte halts 3 Tage durch, dann wird es besser.

    Da ich mich auf meinen Sohn freue, hoffe ich das hier geht vorbei und bin über die Schmerzen nicht undankbar, denn die Erinnerung lässt tief blicken bevor man nochmal zur Flasche greift.

    Und wenn stimmt, was man an Berichten liest nach dem kalten Entzug, dann fühlt sich die Welt und man selbst danach wieder viel intensiver und besser an. Paradox, denn ich trank, weil ich glaubte die Welt wird dadurch leichter...

    An alle die das auch schaffen, ihr bekommt das hin!

    Beste Grüße und Wünsche

  9. #9
    Unregistriert
    Gast

    Standard AW: Alkohol-Entzugserscheinungen lindern?

    Hallo,

    holt euch unbedingt proffessionelle Hilfe, ein kalter Entzug kann tödlich enden!

    Ich bin selber trockener Alkoholiker, ich weiss wovon ich rede. Ich habe schon Menschen die krampfen (vom kalten Entzug) umkippen und wenn sie Glück hatten in die Notaufnahme landen sehen. Die größte Gefahr ist es im Delirium Tremsens zu landen, das kann man nicht vorhersehen.

    Mein Ziehvater hatte vom Alkoholmissbrauch im Krankenhaus angefangen zu krampfen, er wurde wegen etwas anderem eingeliefert. Er hatte den Mißbrauch verschwiegen. Trank nach Angaben zu den Ärtzen nur Weihnachten und an Geburtstagen. Schon blöd, wenn jeden Tag Geburtstage sind. Das endete mit einer Widerbelebung und einem Schlachtfeld ähnenden Anblick des Krankenzimmers. In den Kräpfen hat er unkontrolliert das halbe Zimmer zerlegt und die Pfleger hatte alle Mühe ihn "ruhigzustellen".

    Selbst entziehen mit "Benzos" kann man vergessen, das Zeug muss langsam wieder ausgeschlichen werden weil es Suchtpotential hat und selber abhängig macht. So kann die eine Sucht auf eine andere (in meinen Augen) schlimmere enden.

    Der beste Weg ist entweder der Weg zum Arzt oder zum Krankenhaus. Die Ärzte haben normalerweise viel Verständnis und man ist nicht der erste und der letzte der in der Situation Hilfe bei einer Krankheit - und Alkoholismus ist eine Krankheit - sucht und findet.

    Es gibt mehrere Möglichkeiten. Man kann sich und wird krankschreiben lassen, weil man ist krank für die Dauer des Entzugs. Es wird auch gezahlt.

    Kurzer Entzug im Krankenhaus, das nennt sich Entgiftung und ist auch eine! Man hat den Körper über viele Jahre geschädigt - dauert ca. 8-14 Tage und Erfolgt unter Ärztlicher Kontrolle. Die Krankenhäuser haben spezielle Stationen dafür. Hohe Rückfallquote ohne anschliessende Weiterbehandlung.

    Qualifizierte Entgiftung - dauert mehrere Wochen und erhöht die Chance trockener Alkoholiker zu werden.

    Langzeittherapie - Best Choise, ich hab selber erst eine Qualifizierte Entgiftung gemacht, dann in der "Wartezeit" auf die Langzeitteraphie Gruppengespräche, im Anschluss daran Langzeittherapie und dann noch eine Zeit Gruppentherapie. Ich bin jetzt ca. 2 Jahre trocken! Dafür muss man aber auch einiges tun und evtl. in seinem Leben und Umfeld ändern, wer es nicht tut hat eine erhöhte Rückfallgefahr.

    Es gibt auch spezielle und hilfreiche Foren über das Thema, wo man sich erstmal informieren kann.

    Schätzungen besagen das wir in Deutschland ca. 1.3-2.5 Millionen! Menschen mit Alkoholproblemen haben! 30% Frauenanteil.

    Ich gratuliere jedem der es schafft zu seiner Krankheit zu stehen und sich Helfen zu lassen. Das Leben "danach" ist auch kein Zuckerschlecken, aber fast alles ist besser und vieles lässt sich ohne Alkohol wesentlich besser gestalten und meistern.

  10. #10
    Unregistriert
    Gast

    Standard AW: Alkohol-Entzugserscheinungen lindern?

    Hört sich alles sehr vertraut an.Ich war letztes Jahr für 3 Monate arbeitslos, hab aber schon vorher täglich getrunken.Um mich unter Kontrolle zu bekommen bin ich einem Bericht im Internet nachgegangen,dort wird beschrieben das Cannabis die Symptome lindern kann.Hab es dann ausprobiert und ich will hier keinen Müll erzählen aber die Kopf und Gliederschmerzen waren wie weggeblasen.Die Übelkeit/Bauchschmerzen aber auch das Verlangen und die Schlafstörungen gingen fast komplett weg.Hab nachts stark geschwitzt ging aber, bin trocken.Der Staat sollte evtl. über solche nachdenken.Von Nebenwirkungen und Sucht bei Medizin muss ich euch ja nichts erzählen.Ist nur ein kleiner Tip, bei starkem Entzug muss ein Arzt her.Hoffentlich konnte ich damit helfen von dem Dreck wegzukommen.Durchhalten!

  11. #11
    Mittendrin
    Gast

    Standard AW: Alkohol-Entzugserscheinungen lindern?

    Ich drücke jedem die Daumen, der versucht, von dem Zeug los zu kommen.

    Habe in den letzten Jahren täglich viel getrunken. Anfangs entspannte es mich. Hatte eine harte Zeit und brauchte dringend Entspannung. Doch nach einigen Monaten wurde ich schon unruhig, wenn die ersten zwei Flaschen Wein leer waren.

    Nun bin ich seit 6 Tagen ohne Alk. Selbstentzug. Mir geht es jeden Tag besser. Wichtig ist, viel Wasser oder Tee trinken. Mindestens zwei Liter täglich!

    Habe bislang keinerlei Entzugserscheinungen. Das mag wohl auch daran liegen, das ich nach dem Alkoholgenuß immer mindestens einen Liter Wasser getrunken habe.

    Ich kann durch den Supermarkt an den Weinregalen vorbei gehen, ohne das ich Lust auf Wein verspüre.

  12. #12
    Sylvia
    Gast

    Unglücklich AW: Alkohol-Entzugserscheinungen lindern?

    Hallo,

    brauche jemanden zum reden, bin seit kurzen bei AA Treffen es hilft mir,fange mit mein entzung habe aber heftige Alkohol-Entzungerscheinungen.

    Irgend ein Tip um durch zu halten?

    Alles gute an alle!! .

  13. #13
    Unregistriert
    Gast

    Standard AW: Alkohol-Entzugserscheinungen lindern?

    Hallo Sylvia,

    schön das du dich hier meldest. Ich bin selber seit langer Zeit trockener ALkoholker. Ich habe es geschafft und ich habe in der Zeit meines Entzuges und der Betreuung danach einiges gesehen.

    Ohne dir Angst machen zu wollen, such dir ärztliche Hilfe damit die Entzugserscheinungen gelindert werden. Das geht ohne fachliche Hilfe nicht. Du wärst nicht die erste die kollabiert und damit ist niemandem geholfen. Das kann ganz schlimm enden.

    Es mag die peinlich sein zum Arzt zu gehen, muss es aber nicht. Die Ärzte haben das schon oft genug erlebt. Auch bei Menschen aus bestem Hause. Es ist ein schlechter Weg da ohne fachliche Hilfe duch zu wollen und ein gefählicher dazu.

    Die Ärzte können die auch Ratschläge für die Zeit danach geben und Hilfe anbieten. Du musst sie nur annehmen wollen. Wenn du das nicht willst wird es auch sonst keiner erfahren und du kannst dich solange der Entzug dauert krankschreiben lassen. Denn Alkoholismus ist eine Krankheit.

    Ich wünsche dir auf deinem Weg alles gute und ich bitte dich:

    Nimm Hilfe an und lass dir helfen. Dann schaffst du das auch dauerhaft trocken zu bleiben und bei guter Gesundheit.

  14. #14
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    27.01.2012
    Beiträge
    5

    Standard AW: Alkohol-Entzugserscheinungen lindern?

    Hallo Sylvia,
    Versuchs auf jeden Fall mit dem Medikament BACLOFEN
    Habe mit diesem Medikament echt super Erfahrung gemacht und bin echt verärgert das die Pharmazie das Medikament für Sucht Erkrankung nicht "testet" und damit auch nicht freigibt.
    Geh zu deinem Hausarzt und rede mit dem darüber.
    sollte der sich sträuben,gibts immer noch den ANDALUSIEN SHOP. :-)
    Halte durch. :-)

  15. #15
    Unregistriert
    Gast

    Standard AW: Alkohol-Entzugserscheinungen lindern?

    Auf keinen Fall selber experimentieren sondern gemeinsam mit dem Arzt / der Suchtberatung einen geeigneten Weg wählen.

    Im Verlauf eines Entzugs von Alkohol kann es zum kollabieren kommen. Dann hat man selber keine Kontrolle mehr über seinen Körper. Es kann passieren das es dann nicht mehr möglich ist Hilfe zu holen. Man kann elendig, alleine und schwer verletzt sterben oder schwere Schäden davontragen. Ein Alkoholentzug, sogenannter Kalter Entzug ist das gefährlichste Experiment das man machen kann in seinem Leben - eventuell auch das letzte.

    Niemand kann die vor einem Entzug sagen ob du anfängst zu krampfen - ich hatte. Und ich war froh im Krankenhaus unter Kontrolle zu sein, wo man mit geigneter Medikamentation dafür sorgte das der rein körperliche Entzug "human" - also ohne unnötige Komplikationen - vonstatten ging. Alleine in meiner Wohnung wäre das zu 99% schief gegangen.

    Deshalb nicht genieren und mit den Ärzten oder Beratungsstellen reden. Davon wird auch keiner erfahren wenn man das nicht will. Man kann Nachbarn und Bekannten immer angeben man würde eine Kur machen wenn man sich für einen der mehreren vorhandenen Möglichkeiten entscheidet. Die Rückfallquoten ohne qualifierten Entzug sind auch dementsprechend hoch. Denn das Leben geht auch nach dem Entzug weiter und dann solltest du gefestigt genug sein um ohne Drogen Krisen bewältigen zu können und das Leben wieder genießen zu können.

    Ich habe wieder Spaß am Leben, ich habe wieder Arbeit, mir geht es gut und ich freue mich am Leben. Dabei gehe ich auch wenn mir danach ist auf Veranstaltungen ohne Alkoholika zu mir zu nehmen von denen ich abhängig war. Aber merke, Alkoholiker bleibst zu dein Leben lang. Deshalb solltest du lernen mit dieser Krankheit - und Alkoholismus ist nichts anderes als eine Krankheit - umzugehen damit du keinen Rückfall erleidest und dir helfen lassen auf dem Weg raus aus der Sucht, der kein leichter ist.

    -- Jetzt über 3 Jahre trockener Alkoholiker nach qualifiziertem Entzug - Therapie - Gruppentherapie --

    Ich bin darauf stolz das geschafft zu haben, froh das ich mir Hilfe gesucht hatte um zu lernen mit der Krankheit Alkoholismus umzugehen und überaus dankbar das es Menschen gibt die anderen Menschen dabei helfen mit ihrere Krankheit leben zu lernen.

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