Vor genau einer Woche fing es an, in einem intimen Moment trauter Zweisamkeit begann plötzlich ein starker pulsierender Schmerz, der vom Nacken aus über meinen ganzen Kopf strahlte. Nach rund einer Stunde war er weitestgehend verschwunden. Da ich zuvor leicht erkältet war, machte mir das erst keine Sorgen. Als es am nächsten Tag, in einer ähnlichen Situation erneut auftrat, beschloss ich nach dem Wochenende zum Arzt zu gehen.
Montags war ich dann bei meinem Hausarzt, der nicht begeistert über die Symptome zu sein schien. Er erklärte mir, er hätte vor einigen Jahren bereits einen ähnlichen Fall gehabt, dem im Endeffekt ein Aneurysma im Gehirn platze, weshalb er nun schwere physische Folgeschäden hat.

Mittwoch bekam ich gleich einen Termin beim Radiologen zum CT.
Dieses ergab erstmal nichts - das Gehirn ist gut durchblutet, und es liegt keine Infektion der Nebenhöhlen vor. Das Problem ist nur, dass ein Aneurysma erst ab einer bestimmten Größe im CT sichtbar wird. Weshalb ich nun Anfang April ein MRT über mich ergehen lassen werde.

Nachdem das CT erstmal ein recht beruhigendes Ergebnis aufwies, startete ich einen "Selbstversuch", den ich jedoch wegen starken Schmerzen die danach noch rund drei Stunden andauerten (trotz 800mg Ibuprofen), abbrechen musste.

Ein leichter pulsierender Schmerz ist mittlerweile eigentlich immer vorhanden.
Da es auf diversen Seiten ja immer wieder berichte über postkoitale Kopfschmerzen gibt, was mir zeigt, dass dieses Problem häufiger zu sein scheint - nur scheinbar nicht immer in so einer Intensität, ich jedoch keine zufriedenstellende Antwort gefunden habe wie ich den Einschnitt in mein Liebesleben möglichst minimal halte möchte ich fragen, wie ich mit den Schmerzen umgehen soll.

Ich hab zwar gelesen, dass Blutverdünner vor dem Geschlechtsverkehr oder anderen sexuellen Aktivitäten, die Schmerzen lindern soll. Mein Arzt verbot mir diese jedoch ausdrücklich, da sie im Falle eines Aneurysmas durchaus eine Hirnblutung provozieren könnten.

Mein Hausarzt ist ebenfalls mehr oder weniger ratlos und sollte das MRT nichts ergeben, was ich einerseits hoffe, wird er mich an einen Neurologen überweisen, dies würde jedoch weitere zwei Wochen in Anspruch nehmen. Vielleicht liest das hier ja jemand der dasselbe Problem hatte oder noch hat und ein bisschen Licht ins dunkel bringen kann.

Mit freundlichen Grüßen,
A.H.