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Husten nach Arbeit mit schimmligem Heu/Stroh

  1. #1
    Unregistriert
    Ich fühle mich von meinem Arzt falsch behandelt!

    Als Pferdepflegerin arbeite ich täglich mit Heu und Stroh
    Das tu ich nun seit 12 Jahren.

    Nun hab ich zum xten mal das Problem das ich nach Kontakt mit verschimmeltem Heu oder Stroh wenige Stunden später sehr schweren Husten/Hustenanfälle bekomme. Das hielt sich anfangs zwischen 6-8 Wochen. Hab die ersten Male eigentlich nur mit einer Erkältung gerechnet.

    Da mir aber sonstige Symptome fehlten, suchte ich einen Lungenfacharzt und Allergologen auf.
    Da dieses Problem meist nur auftritt in Verbindung mit dem Aspergillus liegt der Verdacht einer Aspergillose/Farmer Lunge nah.

    Mich würde mal interessieren ob das der Fall sein könnte.
    Der Doc hat es einfach abgetan und nicht mal geröntgt.

  2. #2
    Unregistriert
    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen

    Da mir aber sonstige Symptome fehlten, suchte ich einen Lungenfacharzt und Allergologen auf
    .
    Was kam denn dabei heraus. Was meinten die?

    Können Sie en Husten mal beschreiben. Wie hört er sich an - kommt Schleim hoch oder ist es ein trockener Husten? Wie lange hält der Husten an.

  3. #3
    Unregistriert
    Der Husten ist teilweise so schlimm das mir das Sprechen schwer fällt
    Schleim ist nur seeehr wenig.
    Ist eher ein trockener Husten und den hab ich dann über Wochen den ganzen Tag.

    Er hat einen Allergie Test gemacht, auf dem Arm. Auf nichts ne Reaktion
    Nach dem er meine Haustiere erfragt hat, Katze und Pferd hat er auch die getestet.
    Dafür haben die mir ein Serum in den Nacken gespritzt. Das Ergebniss konnte ich nicht sehen. Die meinten aber ich würd auf Pferd und Katze reagieren.
    Komisch, ist mir niiiiie aufgefallen. Und das wo die Katzen mit im Bett pennen und ich auf der Arbeit teilweise über 50 fremde Pferde zu versorgen habe.
    Zu guter letzt wollte er mich auf Pollen desensibilisieren. Was ich absolut für schwachsinnig halte. Scratch Test war ja negativ.
    Ich habe in meinem Leben noch nie auf irgendwas allergisch reagiert.

  4. #4
    ad.integrum
    Hallo!


    welche Symptome haben denn gefehlt?
    wenn der Arzt auf Fieber, Atembeschwerden, Husten, Kopfschmerzen bis hin zu Schüttelfrost
    anspielt, so würde das ja nur auf die AKUTE exogen-allergische Alveolitis (die Farmer-Lunge gehört
    zu dieser Gruppe von Alveolitiden) zutreffen...
    bei der CHRONISCHEN Form (und das könnte auf Sie zutreffen, weil Sie ja berichtet haben, dass das
    Ganze schon seit längerer Zeit so geht) tritt meistens nur Husten und Atemnot auf, die anderen Symptome
    können fehlen.

    Wurde denn beim Arzt eine LuFu gemacht? wie ist die ausgefallen?
    Wurde ein Allergietest durchgeführt?
    Haben Sie schon mal eine Cortison-Therapie gegen diese Erkrankung erhalten?

    Als kleiner Tipp für die Zeit bis zur richtigen Diagnosestellung: versuchen Sie mal, dass Sie nur noch
    mit Mundschutz (mit dem abdichtenden, dicken, nicht nur die Papiermasken, die man ohne direkten
    Abschluss über Mund und Nase trägt) arbeiten - auch das sollte helfen.

    Viele Grüße!

  5. #5
    Unregistriert
    Das meinte ich mit fehlenden Symptomen.
    Nur der Husten und die Atemnot
    Keine Halsschmerzen, Kopfschmerzen usw.... Nix...
    Allergietest siehe oben

    Hab Steroide bekommen. Hat die Sache auch ein wenig verbessert. Aber nach 6 Wochen hab ich immernoch keine wirkliche Diagnose
    Meine Vermutung lag eben auch bei einer Chronischen Farmerlunge, aber er hats einfach abgetan.

  6. #6
    ad.integrum
    Guten Abend!

    Ok, dann sind wir uns wegen den "fehlenden Symptomen" ja einig...nur würden die ja nur bei der akuten Form der
    exogen allergischen Alveolitis auftreten; das heißt, dass Ihre Vermutung, dass es sich um die chronische Form
    der EAA handelt, dadurch ja noch lange nicht ausgeschlossen wurde, weil hierbei ja diese Symptome typischerweise
    gar nicht auftreten.

    Mit Allergietest meinte ich den "großen" Test, den man 3 Tage auf dem ganzen Rücken macht....
    vermute allerdings, dass der auch nicht unbedingt zielführend wäre; lassen Sie lieber zunächst den Verdacht auf
    die chronische EAA abklären!
    So etwas muss behandelt werden, da sich sonst eine schwere Erkrankung daraus entwickeln kann!

    Ich rate Ihnen dringend dazu, dass Sie sofort den Arzt wechseln!
    Außerdem bitte zwischenzeitlich immer mit Atemschutz arbeiten!

    Viele Grüße!

  7. #7
    Unregistriert
    Nein, es wurde bisher nur der Test an den Armen gemacht.
    Aber allein die Tatsache das er das eigentliche Problem, den Schimmel, ignoriert, läßt mich schon zweifeln
    Ich habe die Probleme seit 2 Jahren immer mal wieder gehabt und immer nur in Verbindung mit schimmligen Stroh.
    Ich verstehe den Sinn einer Desensibilisierung gegen Pollen nicht, die er jetzt machen will.... Außer das das Medikament 300€ kostet und er halt mit verdient.
    Wäre in dem Fall nur ne Vermutung, aber welchen Grund gäbe es sonst ohne Anzeichen auf eine "Pollenallergie" ein solches Mittel zu geben?
    Ich will ihm nichts unterstellen oder ihn schlechter machen als er ist
    Aber das macht mich alles sehr skeptisch

  8. #8
    ad.integrum
    Hallo!

    Kurz zur Desensibilisierung gegen die Pollen, die immer wieder auftaucht: meine Interpretation des Ganzen ist,
    dass der Arzt einfach nicht weiter weiß, aber auch nicht will, dass über ihn gesagt wird, er täte nichts - da das
    einzige, was er bei Ihnen festgestellt hat die Pollenallergie ist, möchte er dagegen eine Desensibilisierung machen...
    da ist es sogar egal, dass Ihnen das keine Probleme bereitet.
    (Wenn so etwas bei mir der Fall wäre: ich würde mich nicht desensibilisieren lassen, solange ich davon keine
    Beschwerden hätte!).

    Ansonsten kann ich Ihnen nur raten, dass Sie schnellstmöglich den Arzt wechseln. Weitere Arztbesuche beim
    gleichen Arzt wären - denke ich - mit Sicherheit nicht zielführend.

    Viele Grüße!

    Würde mich freuen, wenn Sie - sobald Sie einen anderen Arzt aufgesucht haben - hier kurz dessen Einschätzung
    der Situation im Forum schreiben könnten!

  9. #9
    Unregistriert
    Aber wo hat er eine Pollenallergie diagnostiziert?
    Wie gesagt, der Scratchtest auf dem Arm hat keine Reaktionen auf irgendwas gebracht.
    Ich hab ihm ja auch gesagt was ich vermute und das wurde ignoriert

  10. #10
    ad.integrum
    Hallo,

    Oh, achso, ich dachte, die Pollenallergie wäre zumindest gesichert...na, wenn das so
    ist, dass der Arzt einfach nur auf Verdacht ohne Diagnose die Desensibilisierung machen wollte,
    dann kann ich nur einen ganz dringenden Rat geben:

    Wechseln Sie den Arzt! Sofort!
    Nie wieder zu diesem Arzt gehen, bitte!

    Machen Sie doch einfach schnellstmöglich bei einem anderen Lungenfacharzt einen Termin
    aus (schildern Sie am besten die Dringlichkeit und machen Sies möglichst akut, um bald einen
    Termin zu bekommen) und gehen nie wieder zu Ihrem bisherigen Arzt...
    bei dem würden Sie nicht mehr weiter kommen - das kann nichts mehr werden, denn man muss
    zu seinem Arzt Vertrauen haben und das kann man in diesen Arzt nicht haben.

    Fragen Sie am besten Verwandte und Bekannte, ob sie Ihnen einen Lungenarzt empfehlen können,
    mit dem diese zufrieden waren und rufen dann bei dem an...
    alternativ können Sie auch in die Ambulanz einer Klinik gehen!

    Viele Grüße!

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