botox gegen migräne, wer hat erfahrungen?

Dieses Thema im Forum "Medizin Forum" wurde erstellt von trämel, 28.06.2016, 12:11.

  1. trämel Nicht registriert

    Hallo,
    eine Bekannte hat mir von einer Therapie mit Botox gegen Migräne geraten,weil Sie in einer Zeitschrift einen Artikel gelesen hat.
    Viel kann man dazu nicht finden.
    Anscheinend soll das Botox in bestimmte Schläfen-und Stirnregionen gespritzt werden. So soll es kaum mehr zu starken Symptomen kommen.
    Hat jemand schon Erfahrung mit Botox bezüglich Migräne gemacht? Zu welchem Arzt kann ich gehen?

    Dankeschön, trämel
     

  2. #

    AdMan Erfahrener Benutzer

  3. Gast Nicht registriert

    Hi grüße dich Leidensgenossin.
    Ich suche auch immer wieder nach neuen Therapien. Ich würde mich auch dafür interessieren: Muss man sowas selbst zahlen? (weil diese Behandlung enorm teuer ist) für mich nicht machbar!
     
  4. Gast Nicht registriert

    Es hilft nur bedingt.Ich habe es ausprobiert und die Migräne-Attacken waren seltener und nicht so stark. Aber die Kosten dafür muss man selbst tragen und damit der Effekt bleibt, immer wieder injizieren lassen. Ich hoffe ich konnte helfen. Lg
     
  5. Suzan Nicht registriert

    Nach meiner Recherche, kann Botox gegen Migräne nur sehr wenig helfen. Und der Effekt ist nicht belegt worden. Zudem ist es enorm teuer. Eine komplette Behandlung kann 600 -900 Euro kosten. Wenn müsstest ihr alle Bereiche damit behandeln lassen, sodass das Botox überhaupt gegen Migräne vorbeugend wirken kann. Uuuuuuuuund in der Regel müsste man das nach bereits 3-4 Monaten auffrischen lassen. Also eine recht teure Therapie. Aber ok wer es sich leisten kann und wem es hilft. Jedenfalls gibt es keine Belege dazu, von daher denk ich das Medikamente besser helfen. Gruß Suzan
     
  6. Margret Nicht registriert

    Guten Tag.
    Wahrscheinlich werde ich bei meinem nächsten Termin nächste Woche mal meinen Arzt darauf ansprechen. Mir würde der Effekt schon sehr helfen ehrlich gesagt. Ich melde mich nächste Woche zurück und erzähle dann davon, wenn ich es durchführen lassen habe. Liebe Grüße.
     
  7. christiane Nicht registriert

    Guten Tag.

    Wenn Botox eine seriöse Therapiemöglichkeit bei Migräne wäre, dann wäre sie doch zugelassen bzw. würde von den Krankenkassen übernommen werden, oder irre ich mich in diesem Fall?
    Da es keine Beweise für eine erfolgreiche Therapie mit Botox gibt, finde ich es nicht gut. Generell finde ich Botox nicht gut.
     
  8. Gast Nicht registriert

    Die Krankenkassen übernehmen inzwischen die Behandlung. Allerdings ist die Wirksamkeit bei 50% und auch nur bei chronischer Migräne. Probieren geht über studieren .... informieren und überlegen, ob man wirklich 17 Spritzen auf einen Ritt aller 3 Monate haben will. Fragt den Arzt, der sollte es wissen. Liebe Grüße
     
  9. Angella Nicht registriert

    Bei meine schlimme Migräne hilft nur Sumatriptan. Ich habe oft *Migräne-attacken, kein Medikament hilft außer Sumatriptan. Am Anfang des Schmerzes nehme ich eine Pille (50mg) und in etwa 30 Minuten fühle mich besser. Das hilft wirlich sehr gut. Die Pillen nehme ich bei www.pharmacy-4u.net bestelle aus dem online Apotheke ohne Verordnung.
     
  10. Viola Nicht registriert

    Guten Tag,

    ja, das stimmt, die Krankenkassen übernehmen die Botox-Behandlung, man muss nur 10 Euro für das Rezept zuzahlen.

    Ich leide seit mehr als 20 Jahren unter Migräne - mittlerweile habe ich sicher so meine "Strategien" gefunden, aber natürlich möchte ich so wenige Attacken haben wie nur möglich.
    Deshalb habe ich in Absprache mit meinem Neurologen der Botoxbehandlung zugestimmt.
    Bereits dreimal wurde mir das Mittel injiziiert (alle 3 Monate)

    Ich sage es offen: ich würde es nicht weiter empfehlen
    Das Injiziieren ist sehr schmerzhaft, die Langzeitwirkung fraglich und der Behandlungserfolg mäßig, bzw. nicht wirklich nachweisbar.

    Die vorübergehende Unbeweglichkeit der Stirn ist mir persönlich unangenehm.
    Bei der letzten Behandlung hat der Arzt wohl auch die Muskeln für den Nacken- und Halsbereich "lahm" gelegt - so dass ich den Hals und auch den Kiefer kaum bewegen kann.

    Ich werde in Zukunft auf Botox verzichten und weiterhin meinen Körper mit den anderen Giften, die ich gegen Migräne nehmen muss, belasten ;-)
     
  11. perle88 Nicht registriert

    Hi, seeehr interessant was hier bezüglich Migräne und Botox-Therapie geschrieben wird. Meine Mutter leidet nämlich ebenfalls sehr stark wegen ihrer chronischen Migräne-Attacken. Das muss ich ihr unbedingt mal erzählen
    Wobei ich denke das Lahmlegen im Stirnbereich wäre auch nichts für sie.
    Wie fühlt sich das an, wenn der Hals- und Nackenbereich lahm gelegt wurde? Ich stelle mir vor, das es unangenehm ist oder?
     
  12. Gast Nicht registriert

    Guten Morgen.

    Letztes Jahr wurde ich mit Botox gegen Verspannungen im Stirnbereich behandelt und hoffte auf Beserung meine starken Spannungskopfschmerzen.
    Es ist eine Verbesserung von 10 Prozent eingetreten, dafür gefalle ich mir jedoch nicht mehr.
    Ich bin 39 Jahre alt und habe durch das Botox einen traurigen düsteren Blick bekommen, der sich m.E. bis heute nicht zufriedenstellend verbessert hat. Bei Nachfrage wurde mir nur mitgeteilt, das es sich nicht mehr um den Effekt von Botox handeln könnte, da sich Botox nach 6 Monaten vollständig abgebaut hat. Was soll ich dazu sagen? Ich kenne mich doch am Besten und weiß wie verändert mein Gesicht noch immer wirkt! Ich kann nur jedem raten, sich solche Eingriffe vorab genau zu überlegen!
     
  13. gürlai Nicht registriert

    Hallo. Ich finde Damen die sich mit Botox meiner Meinung nach "verunstalten" sehr unattraktiv und glaube daher nicht das man sich optisch damit einen Gefallen tut. Sollte es dadurch tatsächlich zu einer Besserung der Beschwerden kommen, ist das natürlich eine andere Sache..
     
  14. Gast Nicht registriert

    Ich habe wichtige Frage.

    An welchen Arzt muss ich mich wenden wenn ich sowas möchte es aber von der Krankenkassen übernommen werden soll?

    Wenn der Arzt die bedürftigen Bereiche behandelt, werde ich als Nebeneffekt auch eine verbesserte Optik haben?

    Danke
     
  15. MargitH Nicht registriert

    Hallo! Übernimmt die Kosten garantiert in jedem Fall die Krankenkassen?
     
  16. Gast Nicht registriert

    Jemand von Botox Nebenwirkungen sterben?
     
  17. Gast Nicht registriert

    Hallo,

    also ich leide seit 30 Jahren unter schwerster Migräne mit durchschnittlich 15 Anfällen pro Monat. Ausprobiert habe ich schon so ziemlich alles, was zum Teil auch sehr viel Geld gekostet hat.
    Die Krankenkasse übernimmt die Kosten unter bestimmten Bedingungen für eine Botoxbehandlung.
    In diesem Jahr habe ich mich entschlossen Botox auszuprobieren. Es werde ca. 31 Injektionen gesetzt ( Stirn, Schläfe, Nacken). Ich habe bereits die 3.Behandlung hinter mir. Die Behandlung ist nicht so schmerzhaft jedoch empfindet jeder Schmerzen anders. Im Gegensatz zu einem Migräneanfall ist es nichts. Der Erfolg ist bei jedem unterschiedlich, aber bei mir hat sie die Migräne auf ca. 6 Anfälle im Monat reduziert. Jedoch jetzt nach der 3. Behandlung habe ich den Eindruck, dass die Wirkung etwas nachgelassen hat. Die Anfallhäufigkeit hat sich wieder etwas gesteigert. Hinsichtlich Steifheit der Stirn oder Änderung der Gesichtszüge kann ich nichts sagen. Diese Symtome hatte ich nicht.
    Für alle bei denen andere Maßnahmen nicht geholfen haben und die sehr häufig Migräne haben, lohnt sich ein Versuch mit Botox.
    Würde meine Krankenkasse die Behandlung nicht zahlen, würde ich die Behandlungskosten selber tragen. Weniger Migräneanfälle im Monat ist ein Gewinn an Lebensqualität, die unbezahlbar ist.
     
  18. Ras Vorbei Nicht registriert

    Hallo liebe Leidensgenossen, ich persönlich kann eine Botoxprophylaxe gegen Migräne wirklich nur empfehlen. Ich war zu Beginn der Behandlung äußerst skeptisch und konnte mir eine Behandlung mit Botox nicht vorstellen. Verglichen mit dem Rest der Präparate und der intolerablen Nebenwirkungen ist Botox tatsächlich noch das kleinere Übel. Wenn es dann auch noch die Attackenhäufigkeit um über 50% halbiert (hatte bis 15 mal pro Monat), dann sehe ich das sehr wohl als großen Erfolg. Einige in dem Forum hier schreiben, dass das Spritzen sehr schmerzhaft sei. Ist es! Aaaber die Aussicht die nächsten 3 Monate wesentlich weniger Attacken ertragen zu müssen, lassen mich das über mich ertragen.
     
  19. Tami Nicht registriert

    Hallo, ich leide seit 30 Jahren unter Migräne (begann mit 10 J). Seit etwa 5 Jahren liegt die Anfallshäufigkeit bei 4-5 Tagen pro Woche! Weder Prophylaxe, noch Triptane, Entfernung der Weisheitszähne oder Akupunktur haben geholfen also habe ich es vor 1,5 Jahren mit Botox probiert. Da alle anderen Mittel nicht geholfen haben, übernimmt die Kasse die Kosten bis auf eine Zuzahlung von 10 Euro. Bei den ersten 3 Behandlungszyklen kam es noch zur Unbeweglichkeit von Stirn und Augenbrauen. Da die Anfallshäufigkeit aber merklich zurückging auf 1x etwa alle 1,5 Wochen habe ich das in Kauf genommen. Ab dem 4. Zyklus kam es nicht mehr zur Beeinträchtigung der Mimik. Ich kann alles bewegen und man sieht mir auch nicht an, dass ich gebotoxt bin (keine Ahnung wie die Promis mit viel geringeren Dosen so gebügelt aussehen). Die positive Wirkungsdauer hält bei mir mittlerweile leider nur noch 7 Wochen an. Deshalb wurden die Behandlungszyklen von 12 auf 10 Wochen verkürzt. Die letzten 3 Wochen sind nach wie vor Anfallsintensiv, allerdings wirken seit der Botoxbehandlung die Triptane wieder. Ich muss sie zwar spritzen, aber immerhin. Bei der Botox-Behandlung werden über 30 Dosen über Kopf, Nacken und Schultern verteilt. Das ist auf der Migräneseite ziemlich schmerzhaft, auf der anderen fast gar nicht. Die Behandlung gehört in die Hände eines Neurologen. Für alle, bei denen sonst nichts geholfen hat, empfehle ich einen Versuch!
     
  20. Dr Grüner Nicht registriert

    Die Zulassungsstudie PREEMPT folgend war die Therapie bei ca. 60 % der Patienten erfolgreich. Die GKV übernimmt die Kosten unter bestimmten Voraussetzungen. Die Infiltrationen erfolgen durch geschulte Ärzte, dies können - aber müssen nicht - Neurologen sein - es handelt sich hierbei auch um ein klassisches schmerzterapeutisches Thema.

    Für Spannungskopfschmerzen und episodische Migräne ist die Wirkung (ggf. noch) nicht wissenschaftlich belegt, daher gibt es hierfür keine Zulassung
     
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