Fersenbeinfraktur (calcaneus Fraktur)

Joc

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Der Fuß ist unempfindlicher gegen Belastungen aus Unachtsamkeit oder leichte Stöße geworden. Ich bin nicht mehr in physiotherapeutischer Behandlung (Lymphdrainage und manuelle Narbentherapie). Diese Behandlung werde ich erst wieder aufnehmen, falls die Heilung der Narbe stagniert. Das Humpeln am Morgen nach dem Aufstehen oder nachdem man länger die Beine hochgelegt hat ist nach ein paar Schritten völlig verschwunden. Längere Wanderungen (inkl. wesentlicher Steigungen und Gefälle) über eine Dauer von mehr als drei Stunden sind absolut kein Problem mehr.

Aktuell nehme ich das homöopathische Mittel ACIDUM Sulfuricum LM VI (wiederum erhöhte Potenz). Die Schwellungen im Fuß insbesondere am Spann sind weiter zurückgegangen.
In zwei Wochen werde ich mich erstmalig nach meinem Unfall wieder im alpinen Skilauf und im Langlauf versuchen. Ich mache täglich Spaziergänge über mehrere Kilometer. Auch mit dem Joggen über eine Strecke von 1 km habe ich begonnen. Meine Physiotherapeutin hat mir auf den Weg gegeben, dass der beim Unfall belastete Knorpel nur durch Belastung (also z.B. Laufen oder Radfahren) heilen kann. Anzeichen von Arthroseschmerzen sind bis dato nicht aufgetreten. Die Narbe hat sich weiter zurückgebildet. Anbei ein aktuelles Foto.

Hallo Gast,
Dank für deinen Bericht. Es ist kaum zu fassen, welche gravierenden Fehler von den Ärzten, ob nun im normalen Krankenhaus oder wie in meinem Fall in einer Unfall Uni-Klinik immer wieder gemacht werden und der Patient diese dann mit vielen Schmerzen ausbaden muß. Da wünscht man sich als Patient mehr Sorgfalt und Aufklärung. Ich verstehe Ihren Bericht so, dass die Titanplatte samt Schrauben jetzt entfernt wurde. Ist das so richtig? Sie schreiben, dass „die Platte unsauber abgetrennt wurde und ein scharfer Grat (an der Titanplatte?) mit Spitze vorhanden war“. Woher kommt denn dieser Grat. Wurde die Titanplatte vor dem Einsetzen mechanisch (z. B. durch Sägen) angepasst? Falls ja, muß der dabei entstehende Grat natürlich entfernt werden. Wenn das nicht gemacht wurde, ist das schon eine schwerwiegende Nachlässigkeit. Ich wünsche eine gute Besserung!
Allen Lesern ein gesundes Neues Jahr!
Ich werde mich in etwa drei Monaten wieder melden.29.12.12.JPG
 

Joc

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Fortsetzung meines Berichtes: den 10.2. 2013
Wie bereits angekündigt habe ich mich wieder im Skilaufen versucht. Das Ergebnis: Beim Alpin – Skilauf muß man immer wieder Richtungsänderungen durchführen (der Ski muß bei der Abfahrt immer wieder in die neue Richtung gedreht werden). Dieses Drehen beansprucht den Fuß noch zu stark. Infolge der leichten Schmerzen bei diesen Richtungänderungen bin ich daher nur die blauen (leichten) Pisten gefahren und habe mich erst garnicht auf die etwas schwierigeren roten Pisten getraut. Nach zwei Stunden Skiabfahrt habe ich das Ganze jedoch dann aufgegeben.
Meine Frau und ich haben uns dann auf die gespurten Langlaufloipen konzentriert, und das funktionierte super. Beim Langlauf wird das Fußgewölbe bei jedem Abstoßen oder Schritt eingeknickt und das fördert wohl die Durchblutung. Der Effekt ist, dass die noch vorhandenen Schwellungen oberhalb der Narbe teilweise sichtbar dauerhaft zurückgegangen sind. Auch nach vier Stunden Langlauf bzw. 8 h auf den Beinen waren keine Fußschmerzen vorhanden. Wir sind in den vier Urlaubstagen täglich etwa 35 km auf den Loipen unterwegs gewesen. Ich habe noch nicht recherchiert, ob es ein Trainingsgerät gibt, welches den Bewegungsablauf des Langlaufes nachbildet. Natürlich ist beim Langlauf auf den Pisten auch immer noch die Gefahr eines Sturzes mit nachfolgenden Zerrungen etc. Aber ich denke man kann das Risiko eines Sturzes auf den Loipen durch Behutsamkeit erheblich reduzieren. Fakt ist jedoch, dass die Fußprobleme nach dem Langlauf geringer geworden sind.
 

AlexdieFerse

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Hallo an alle!

zunächst ein herzliches Dankeschön an alle, die ihre Erfahrungen hier geteilt haben. Trotzdem es naturgemäß zumeist um Probleme geht, ist so etwas doch schon sehr hilfreich, denn vor einer solchen Verletzung würde sich so ohne Weiteres kein Mensch mit dem Calcaneus befassen ;) Ein besonderen Gruß möchte ich an Joc loswerden, verbunden mit dem allergrößten Respekt so lange so gut durchgehalten zu haben! Jetzt mal zu meiner persönlichen Geschichte: Am 18.1.2013 war jemand der Meinung er müsste mir in der S-Bahn mein Handy aus der Hand reißen (in Berlin passiert soetwas leider häufiger) Kurzerhand habe ich ihn verfolgt und um ihn noch zu erwischen, bin ich über ein Geländer eine Treppe herunter gesprungen. Das werden so 2-3m gewesen sein. Offensichtlich bin ich genau auf der Kante aufgekommen und schon war es passiert-5 Bruchfragmente, davon zwei in das untere Sprunggelenk bzw. diesen Knochen der da angrenzt. (das Handy habe ich übrigens wieder-aber der Preis war zu hoch). Mit der Feuerwehr dann ins Krankenhaus und nach 4 Stunden dann die ernüchternde Diagnose. Ich habe dann das Wochenende zu Hause verbracht und bin am folgenden Montag in das Krankenhaus meiner Wahl gegangen. Der Fuß wart zu geschwollen, als das man operieren hätte können. Die wollten mich da tatsächlich zum "Abschwellen" da behalten, was ich aber abgelehnt hatte. 3 Tage später, also Donnerstag dann CT und am 25.01.2013 dann die OP. Natürlich mit Vollnarkose. Der Operateur hat einige Platten verbaut und diese mit 12 Schrauben fixiert. Hat ein bisschen was vom Terminator :) Eine Krückenlaufeinheit gab es zunächst nicht, aber die Sache mit dem Rollstuhl fand ich sehr gut. Ich konnte hochlagern und mich dennoch bewegen. Schmerzen waren vorhanden, aber die Schmerzmittel haben angeschlagen. Dennoch war in den ersten Nächten kaum an Schlaf zu denken. Glücklicherweise hatte ich die meiste Zeit quasi ein Einzelzimmer, weil das zweite Bett nicht belegt war. Es war ein Katheter gesetzt worden, der nach 4 Tagen gezogen wurde. Einen Tag später wurde der Spann ganz rotblau und dick. Es soll sich um eine Entzündung gehandelt haben (Blutwert war tatsächlich erhöht) Das Antibiotikum hat dann auch angeschlagen, so dass ich nach 8 Tagen nach Hause durfte. Zu Hause hatte ich dann folgende Medikation: Iboprofen, Magentabletten und Clexane. Dazu hatte ich natürlich Gehstützen und hochlagern war angesagt. 2 1/2 Wochen nach der OP wurden die Fäden gezogen. Die Wunde ist zu und es sieht insgesamt gut aus. Ich habe mir dann einen Fußspezialisten in der Nähe gesucht, der sich auch 30 Minuten beim ersten Termin Zeit genommen hat, um mir alles zu erklären. Seit einer Wochen (also 3 Wochen nach der OP) habe ich mit Physio angefangen. Zunächst Lympdrenage und Fußbewegungsübungen, 3-mal/Woche. Die Schwellung ist schon merklich zurück gegangen und ich kann den Fuß 90° anwinkeln, allerdings noch nicht drehen, da das über das betroffene untere Sprunggelenk erledigt wird. Seit heute ist auch 20kg Belastung mit dem "Vacoped" Stiefel angesagt. Diesen Stiefel habe ich bekommen, damit der Fuß immer ca. 90° gelagert ist. Der Doc sprach davon, dass sonst die Archillessehne verkürzt und ich einen Spitzfuß bekommen könnte. Insgesamt scheint bei mir alles "normal" zu verlaufen, aber einige Hürden kommen da ja noch...
 

Joc

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Fortsetzung meines Berichtes: den 23.1. 2014
Allen Leidensgenossen alles Gute in 2014 und beste Gesundung.

Nun ist knapp ein Jahr seit meinem letzten Bericht vergangen.
Ich habe kaum noch Beschwerden. Die Titanplatte bzw. die verbauten 8 St. Schrauben spüre ich nicht. Morgens nach dem Aufstehen ist kein Humpeln mehr angesagt. Allerdings halte ich den Fuß viel in Bewegung. Im vergangenen Sommerurlaub haben wir sogar eine fünfstündige Wanderung zu einem Vulkan unternommen (850 m Höhenmeter). Allerdings habe ich dann am Abend und am nächsten Vormittag dann doch Beschwerden gehabt. Seit vergangenen Oktober erhalte ich noch einmal im Monat osteopathische Anwendungen um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren, und ich bin der Meinung, dass diese Anwendungen hilfreich sind. Meine Osteopathin hat mir noch einige Übungen für zu Hause mitgegeben um die Verklebungen der Faszien im Fuß zu lösen.
Von Beschwerden über Arthrose keine Spur. Wir hoffen auf Schnee für den Langlauf und ich werde mich in diesem Winter wieder im alpinen Bereich versuchen.
Wie geht es denn all den anderen Leidensgenossen, welche auch in diesem Forum berichtet haben?
 

curacanne

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Hallo Joc, bin erst heute wieder auf diesees forum gestoßen.Es freut mich sehr, daß es Ihnen wieder so gut geht.Außerdem bedanke ich mich für die Unterstützung durch Ihre Beiträge während meiner Gesundung!
Ich selbst habe mir die Titanplatte rausnehmen lassen und habe jetzt nur noch etwas Erinnerungen durch die Hautnerven, ansonsten ist der Fuß gut beweglich,va kein Humpeln
An Ihre Ausdauerleistungen komme ich jedoch keineswegs heran, auch vor dem unfall nicht; Sie scheinen eher ein Spitzensportler zu sein;Immerhin habe ich das ganze als Anlaß für ua regelmäßiges ergometerausdauertraining genommen.Gelegentlich gehe ich auch zum Osteopathen, um muskeldisbalancen auszugleichen.

Ich hoffe, allen anderen hier aus dem Forum haben ebenso erfolgreich die behandlung abgeschlossen:
Ihnen , lieber doc wünsche ich weiterhin alles Gute!
 
I

Ismael (Gast)

Hallo zusammen,

ich habe auch eine Calcaneusfraktur, die operiert und mit einer Titan-Platte fixiert wurde.

Am 25.07.14 ist es beim Sport passiert. Übersteiger beim Ringen, versucht den Fall ab zu fangen und mit den Fersen gerade auf den Boden, außerhalb der Matte gekommen.

Ich bin direkt ins Krankenhaus eingewiesen worden und musst eine Woche ausharren, da die Schwellung abklingen musste. Am 31.07.14 wurde ich operiert, alles ohne Komplikationen verlaufen. Es sind geringe Wundheilstörungen aufgetreten, die erfolgreich behandelt wurden. Gestern, 15.08.14 wurden die Fäden gezogen. Physiotherapie und ständige Übungen zuhause sind an der Tagesordnung. Hoffe auf eine schnelle Genesung, was auch für alle anderen Leidensgenossen gilt :)

Hat vielleicht jemand Tips aus Erfahrung für mich? Bewegungsübungen, oder so?

Gruß
Ismael
 
E

Elke aus Berlin

Schönen guten Tag ich habe im Oktober 2012 einen Unfall gehabt und bin etwa gefallen aus 2-3m Höhe.
Habe mir eine LWK- 1 Fraktur zugezogen und einen Fersenbeinfraktur Typ Joint Depression.
Drei große OP`S Oktober und November 2012 mehrere Schrauben und Implantante im Rücken sowie im rechten Fuss.
Ich habe große Schmerzen gehabt einen langen Heilungsprozess und arbeite immer noch am Muskelaufbau im gesamten Körper.
Wurde nach einem Jahr Krankheit gekündigt aus Angst wegen Schwerbehinderungsgrad vermute ich heute hatte leider nicht allzu viele Rechte gehabt.
Ich war dann in der Reha letztes Jahr im Sommer und dann fingen meine Probleme erst richtig an. Duch die ständigen Belastungen und Bewegungen hatte ich viel mehr Schmerzen aber ich blieb hartnäckig in meinem Kampf.
Nach der Reha war ich bis Dezember 2013 noch krank geschrieben und dann auf den Arbeitsmarkt angeblich gesund entlassen.
Um das ganze etwas zu überspringen neun Monate harter Kampf in der Bürokratie Deutschland grade mal 40% Behinderung anerkannt mein Job in der Gastronmie musste ich komplett aufgeben weil ich weder lange stehen noch lange sitzen kann durch die ständigen anhaltenden Schmerzen in der Ferse. Mit dem Rücken geht es nicht anders durch die Fehlhaltung wegen der Schmerzen im Fuss ist die Physiotherapie mein ständiger Begleiter.
Ich äußere mich heut hier im Forum weil ich morgen nach einen langen Arzt-Marathon endlich ins Krankenhaus gehe und die Metallentfernung im Fuss vornehmen lasse.
Ich habe keine Garantie bekommen aber aus meinem Ermessen habe ich alles getan um die Schmerzen und Fehlhaltung zu korriegieren.
Anschließend gehe ich wieder in die Reha und dann bin ich sehr gespannt was sich in meinem Leben ändert.

Mit freundlichen Grüßen Elke
 
G

Gast

Hallo, ich habe auch eine glatte Fersenbeinfraktur und einen Fersensporn dazu. Beides im linken Fuß. Mir wurde nur ein einfacher Voltarensalbenverband angelegt und gesagt das ich den Fuß nach der PECH-Methode behandeln soll. Hochlagern, Kühlen, Schonen, und Kompression. Durch den Verband ist es leicht gestützt. Ich habe 2 Unterarmgehhilfen und darf damit möglichst den linken Fuß entlastend laufen. Leider ist das entlasten nur nicht so einfach da ich knapp 100 Kilo wiege und wenn ich das gesamte Gewicht jetzt auf das rechte Bein verlagere; in dem ich eine chronische Polyarthritis habe; bekomme ich da wieder meine Probleme und kann dann gar nicht mehr laufen. Nun muss ich schauen das ich einen niedergelassenen Orthopäden aufsuche, da ich für die Erstbehandlung im Krankenhaus war.

Ich bin ratlos wegen meiner Arbeit. Ich bin gerade in einem Praktikum und kann da doch jetzt nicht ausfallen. Denn dann bekomme ich den Job nicht und würde wieder auf HARTZ4 runterfallen. Das will ich nicht. Also werde ich schauen das ich doch arbeiten gehe, denn ich arbeite ja zum Glück überwiegend sitzend und kann ab und an dort den Fuß auch was höher lagern.

Hoffe das sich das ganze nicht allzu lange hinauszögert oder gar verschlechtert....
 
G

Gast

Grüße euch

Ich möchte an dieser Stelle besonders und explizit herausstellen und betonen, da ich alleine lebe, daß ich durch diesen Unfall hilflos wurde und ohne Unterstützung meiner Freundinnen und Freunde in allen Belangen des täglichen Lebens liebevoll, selbstlos und tatkräftig unterstützt wurde. Meinen besonderen Dank hierfür.

Bruch meines re. Fersenbeins am 20. Sept. 2016 durch Leitersturz aus 1.5 m Höhe zu 95 kg Körpergewicht. Trümmerfraktur.
Op erst nach 10 Tagen wegen akuter Schwellung der Bruchstelle, welche erst abschwellen mußte. 9 Schrauben und eine entsprechende Platte. Keine Gelenkbeteiligung. Achillessehne ohne Schaden. Kaum Ausbrüche an den Splitterrändern.
Ich habe bis zum OP Termin keine Schmerzen gehabt. Ich habe keine Schmerzmittel gebraucht. Hochlagern und kühlen war vorher und bis dahin obligatorisch.
Erst nach ziehen der Wunddrainage fing die Schmerzphase an. Medikation konkret : Ohne Morphium für die Schmerzspitzen war es nicht auszuhalten. Es fühlte sich an, als ob jemand mit einem Schweißbrenner meinen Fuß grillen wollte. Ibuprophen 5 x täglich. Tramaltropfen , Thrombosespritzen. Entlassung aus dem KKH 7 Tage nach OP. Danach habe ich eine 4 wöchige Ruhephase zu Hause strikt eingehalten.
Lymphdrainage und Physiotherape habe ich unterstützend verschrieben bekommen. Die Wundheilung der Narbe ist absolut problemlos verlaufen.
Der Wille zählt !!!
Es reichte mir irgendwann. Ich wollte wieder Auto fahren, selbstständig die Belange des täglichen Lebens meistern.
Ich fing an, an den Krücken zu laufen. Da die Schwellung soweit abgeklungen, versuchte ich normale Sportschuhe anzuziehen. Das funktionierte auch. Eine Orthese hatte ich auch, diese jedoch verursachte mehr Beschwerden als sie lindern sollte. Druckstellen mit den damit verbundenen Druckschmerzen am Schienbein und Knöchel. Zu eng, weil ich einen breiten Fuß habe. Und zu letzt....viel zu groß. Nachdem ich dieses Montrum zerlegt hatte um die Mißstände zu analysieren und zu beheben, was mir auch gelang, konnte ich diese dann endlich ohne Beschwerden verwenden.
Da ich zu meiner Wohnung 58 Stufen habe, ist dieser Umstand ein gutes Training.
Die Fußbeschwerden setzten sich hauptsächlich aus Wund- und Gewebereaktionen zusammen welche natürlich neurologische Reaktionen hervorrufen.
Man bedenke zusätzlich:
Operativ muß der Knochen > freigeschält < werden um die Schrauben und Platte zu positionieren und einzubringen. Dieses stellt hohe Anforderungen an den Operateur und an die geforderte Präzision.
Das heißt:
Gewebe und Fußsohle, bzw. Hautschichten müßen zur Seite gezerrt und fixiert werden. Dehnungen und Zerrungen und oder Microzerstörungen von den betroffenen Zonen sind unumgänglich.
Fußakkupunktur funktioniert, wie der Name schon sagt, über die Fußsohle. Darüber kann man jede Zone und jedes Organ im Körper erreichen und antriggern. Diese Nerven sind nun auch betroffen.
Dadurch entstehen, mit unter, diese akuten und sehr schlimmen Schmerzen. Darüber hinaus haben sich bei mir Beschwerden des Knie und Hüftgelenks eingestellt. Diese sind aber absolut OK. So haben die Triggerpunkte der Fußsohle gewirkt.
So hängt vieles zusammen.
Eine nach 6 Wochen durchgeführte Röntgenkontrolle, sowie deren Befund und Begutachtung bestätigten einen guten Heilungsprozess.
2 Mon nach dem Sturz:
Ich brauche nun seit einer Woche keine Schmerzmittel mehr. Auch laufe ich in der Wohnung vorsichtig auch ohne Gehhilfen. Autofahren kein Problem. ( Ich bin ein glücklicher Mann ) Die Bewegung des Fußgelenks bessert sich von Tag zu Tag. Ich versuche stets, beim Gehilfen unterstützten Laufen und Treppensteigen, einen normalen Bewegungsablauf einzuhalten. In tieferen Bereichen, um das Sprungelenk herum, fühlt es sich immer noch an wie eine Klammer, die sich darum herum spannt. Auch das wird jeden Tag besser, wie die Schwellung auch immer mehr zurückgeht.
Für mein Körpergefühl sind diese Dinge als positiv zu werten. Reaktionen die eine Verschlimmerung signalisieren, bleiben bisher aus. Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, das dieses meine subjektive Wahrnehmung ist.
Gespräche mit einem Arzt und fachliche Nachsorge sind durch nichts zu ersetzten.
Die langwierige Ausheilung und Nachsorge wird mir am eigenen Körper drastisch vor Augen geführt.
Ich bezeichne mich selber als harten Hund. Durch diese Tatsachen wird mir vor Augen geführt wie schnell man auf die Hilfe anderer angewiesen sein kann. Ein unangenehmes Gefühl,würde ich sagen, ist, wenn man sich mit dem Hammer auf den Daumen schlägt. Das neu erlebte ist eine Qualität die ich nie für möglich hielt. Ich bin 62 Jahre und bilde mir ein schon so manches mitgemacht zu haben.
Ich hoffe Ende Febr. wieder einigermaßen den Eindruck von normalem laufen zu erwecken. Wenn es so weiter geht wie bisher. Allen anderen hier eine Gute Besserung und viel gutes für 2017
 

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