Herzrasen & Zittern beim Aufwachen

B

binGast

Hallo!
ich weiß nicht ob ich mit meinem Problem hier richtig bin...

also ich weiß nicht wirklich ob ich mein problem so schildern kann, dass es auch richtig ankommt. Seit etwa Herbst 2009 habe ich starke und belastende Beschwerden beim Aufwachen.
Egal wann ich mich hinlege und egal wie lange ich geschlafen habe, habe ich, wenn ich dann in der Aufwachphase bin, das Gefühl als hätte ich so starkes Herzrasen, dass sich das anfühlt als würde es mir gleich aus der Brust springen, und dabei habe ich das gefühl als ob ich am ganzen Körper unkontrolliert und sehr stark zitter, was alle meine Muskeln unfähig zu irgendwas macht und mich dazu zwingt liegen zu bleiben und ab zuwarten bis es weg ist. Es ist als würde ich während dessen zwischen Halbschlaf und Aufwachen hängen bleiben. Ganz komisch und ich kann es nicht richtig beschreiben.
Fakt ist dass ich dadurch oft innerlich in Panik gerate weil ich nicht weiß was los ist und es mir dabei nicht gut geht, Fakt ist auch, dass laut meinem Mann ich in diesen Situationen nicht am zittern bin. Er sagt zumindest soweit er das mitbekommen hat hat er mich nie zittern sehen. Also muss das Zittern am ganzen Körper ja nur innerlich, eingebildet sein?
Im Mai 2010 habe ich mein erstes Kind auf die Welt gebracht. Ich dachte erst die beschwerden seien wegen der schwangerschaft, aber sie sind nach wie vor. Und meine Maus wird bald schon zwei.
2008 bekam ich nach einem langen leidensweg die Diagnose Borderline (seit der schwangerschaft beschwerdefrei) und habe sieben Jahre lang unter Anorexia nervosa gelitten, was ich jetzt seit fast vier Jahren sehr gut im Griff habe und keine Rückfälle mehr hatte. Nur habe ich durch die ganzen Probleme lange und starke Medikamente nehmen müssen (bis zu dem Datum an dem ich von der Schwangerschaft erfuhr, das war Aug 2009 da war ich noch ganz am Anfang der Schwangerschaft) wie zum Beispiel,
hoch dosiertes Mirtazapin, Citalopram/Cipramil (ebenfalls hohe Dosis), Zipralex (nochmal als anderes Medikament), Zyprexa , Seroquel, Olanzapin (also Zyprexa noch mal in anderer Form) und zum Schluss dann Zeldox mit hoher Dosierung und nach Bedarf und Lebensabschnitt Tavor.
Also vielleicht ein Entzug dieser ganzen Medikamenten einnahme über Jahre(halt nicht alle auf einmal versteht sich, hat das eine nicht geholfen, kam ein anderes dran…) Zu dem habe ich zeitgleich starke Probleme mit Kopfschmerzen bekommen, schon Migräne ähnlich und habe diese fast täglich (seit etwa zwei Monaten geht es gott sei dank etwas besser), früher hatte ich nie probleme damit.
Kopfschmerzen ja selten mal, aber alles andere(stress, etc. ) schlug mir sonst eher auf den Bauch.

Seit lange vor der Schwangerschaft habe ich Halluzinationen gehabt und wahrnehmungsstörungen. Dann sehe ich alles sehr sehr klar, also viel zu klar, als würde jemand alles extrem scharf stellen was ich sehe, oder alles schwappt auf einmal beim laufen hin und her als ob man durch eine sich drehende Röhre läuft, wie man es von der Kirmes kennt. Und oft hatte ich auch Tage an denen ich mich gefühlt habe als wäre ich total auf was hartem nur dass ich keine drogen genommen hatte. Zu gut drauf und zu abgedreht, fast schon manisch(darum stand auch schon mal das als diagnose in verdacht)!! die Wahrnehmungsstörungen habe ich bis heute und auch unverändert (die Halluzinationen gott sei dank nicht mehr)

Das ist sehr belastend für mich, da es sehr anstrengend ist so seine welt zu sehen. Darum habe ich dann 2008 mit Drogenkonsum angefangen. („nur“ Cannabis in jeglicher Form) um die Halluzinationen und Wahrnehmungsstörungen irgendwie ab zuschalten. Hat leider auch zu gut funktioniert. Mit dem Tag der Schwangerschaft habe ich den Konsum aber sofort und zu 100% bis heute gestoppt. Also können meine Beschwerden vielleicht daher kommen?

Ich war mittlerweile bei drei verschiedenen Allgemeinmedizinern, habe Herz untersuchen lassen, mit dem alles Ok ist, sechs mal Bluttest in verschiedenen Ausführungen. Ergebnis: Blutwerte wie aus dem Lehrbuch, also besser geht’s nicht. War beim Allergologen: Nichts, beim Lungenfacharzt: ja leichtes Asthma aber schon seit früher Kindheit und jetzt fast keine Probleme, Heilpraktiker: nichts!mein Psychiater von damals meinte, es könne sehr gut sein, dass mein Körper körpereigene Drogen zu massiv produziert, also eine Überproduktion vorliegt. Untersucht wurde das nie.

Ich weiß nicht was ich noch machen soll, ich will wissen was mit mir nicht stimmt, was da los ist, das macht mich fertig und ich habe angst. Was könnte die Ursache sein, wo kann ich noch hin gehen wo mir geholfen werden kann?? Ich will wieder Lebensqualität haben.
Es tut mir leid, das mein Text so endlos lang geworden ist aber ohne genaue Erzählung kann man das ja noch weniger verstehen und nachvollziehen als eh schon.
Kann mir einer Helfen??BITTE??
 
A

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G

Gast

AW: kann mir jemand helfen??? ( Text sehr lang :( sorry )

Hallo!

Die von Ihnen geschilderten Symptome sind nicht ungewöhnlich. Es kann verschiedene Ursachen haben. Um es einzugrenzen möchte ich gerne ein paar Fragen stellen.
Sie sagen, dass Bluttests gemacht wurden. Welche Werte wurden bestimmt. Bluttest ist nicht gleich Bluttest. Wurden z.B. Hormone und Vitamine gestestet?

Folgende Angaben wären noch sehr hilfreich:

- Alter
- Körpergröße
- Gewicht
- Vorerkrankungen?
- chronische Erkrankungen?

Welche Medikamente nehmen Sie momentan? Bitte alles nennen. Egal ob Pille, Vitaminpräparate, Kopfschmerztabletten...wenn möglich auch die Dosierung nennen.

Viele Grüße,
 
G

Gast

AW: kann mir jemand helfen??? ( Text sehr lang :( sorry )

Hallo! erst einmal Danke für die Antwort:)

also meines wissens nach waren es diese standart Bluttests (großes Blutbild), mit Cholesterin, Niere,Schilddrüsenwerte etc. so weit ich weiß wurde da nichts spezielles getestet, aber so gut kenn ich mich da ja leider auch nicht aus. ich glaube Hormone und Vitamine kamen da nicht drin vor.
Also ich bin 23 Jahre alt, 1,73m groß, wiege um die 63kg

Ich habe ein Hypermobilitätssyndrom und eine Schilddrüsenunterfunktion die aber mit L-Thyrox 100 mikrogramm gut eingestellt ist (seit jahren und auch durch aktuelle tests überprüft) und dann nehme ich aktuell die Sayana 3-monats-spritze (seit Februar 2010). ich habe zu dem einen Zufallsbefund über ein Faktor - V - Leiden (Blutgerinnungsstörung) welches erblich bedingt ist und eine lakotseintolleranz. ansonsten nur diverse klein- allergien wie Haussatubmilben, nüsse, tierhaare, manche lebensmittel.

Wenn Bedarf da ist nehme ich noch bei Kopfschmerzen Ibuprofen 400 mg da paracetamol bei mir nicht wirkt und ich ass (acetylsalicylsäure) in jeglicher Form nicht vertrage, also allergisch reagiere. was noch? ich glaube das wars, wenn ich nichts vergessen habe. Ich weiß nur, dass bei vergangenen Operationen die unter Vollnarkose durchgeführt wurden (Weißheitszähne, Miniskus, etc. also nichts wildes) die Anästhesisten (es waren jeweils andere) verwundert waren, dass ich von der berechneten Dosis an Narkosemitteln nichts gemerkt habe und auch mein körper nicht reagierte und die Dosis sehr stark anheben mussten bis ich dann mal langsam in den "Schlaf" fiel, das erste mal war es da war ich 14 Jahre alt, das letzte mal mit 19/20 Jahren.

meine Vorerkrankungen habe ich ja im anfangstext geschrieben.

Liebe Grüße
 
G

Gast

AW: kann mir jemand helfen??? ( Text sehr lang :( sorry )

im Mai 2010 habe ich mein erstes Kind auf die Welt gebracht.
Sayana 3-monats-spritze (seit Februar 2010)
Sie schreiben, dass Ihr Kind im Mai 2010 zur Welt kam. Aber im Februar 2010 haben Sie bereits mit der Sayana 3-monats-spritze begonnen? Nehmen Sie das Gestagen-Verhütungsmittel aufgrund des Faktor V Leidens oder warum bekommen Sie ein Präparat zweiter Wahl? Wie kann man überhaupt durch Zufall ein Faktor V Leiden entdecken - dazu ist doch ein Gentest notwendig, den man nicht "zufällig" macht?

Was mich verwundert: Sie nehmen kein Vitamin B Präparat? Noch nie eines genommen? Ein Vitamin B Mangel kann Symptome, wie Sie berschreiben, verursachen. In Ihrem Fall muss es nicht unbedingt der Grund sein aber sollte unbedingt abgeklärt werden. Denke aber nicht, dass es so einfach ist...es ist komplexer. Vitamin B könnte aber ein Baustein sein.


Hat leider auch zu gut funktioniert. Mit dem Tag der Schwangerschaft habe ich den Konsum aber sofort und zu 100% bis heute gestoppt. Also können meine Beschwerden vielleicht daher kommen?
.Ihre Beschwerden kommen mit Sicherheit nicht vom eingestellten Cannabis-Konsum.

Das hat jetzt nicht unbedingt mit Ihren akuten Beschwerden zu tun aber es interessiert mich dennoch:
Es wurde bei Ihnen eine Boderline-Persönlichkeitsstörung diagnostiziert. Wurde schon mal überlegt ob Sie vielleicht unter ADHS leiden?

Die Fragen müssen leider sein und es werden ncoh weitere Folgen, aber das sollte fürs Erste mal reichen.

Man bekommt Sie schon wieder hin, versprochen ;)
 
G

Gast

Guten Morgen!
Das mit den Fragen ist ja kein Problem. Mist es wichtiger endlich mal Hilfe zu bekommen :)

Sorry, hatte mich verschrieben... Nein, natürlich habe ich die Sayana nicht vor der Geburt begonnen zu nehmen, sondern nehme sie seit Februar 2011! und ja diese bekomme ich wegen dem Faktor V, habe früher aus dem grund auch nur die gelbkörper Pille bekommen und hatte auch das Stäbchen...

Meine Tante mütterlicherseits ist leider seit sehr langer Zeit schwer Krank. Und bei irgendeiner Operation haben sie den Faktor V mangel bei ihr wohl festgestell und haben gesagt, es ist erblich. Also sind wir alle zum spezialisten Gealbert und haben es UNtersuchen lassen. Als ich dann Schwanger war wurde noch einmal ein Test durchgeführt um den schweregrad zu bestimmen, wegen eventuellen Gefahren für mich und das Kind bei Geburt, etc.

Ein Vitamin - B Präparat habe ich nie genommen, nie verschrieben bekommen, diskutiert oder sonstiges. Das höre ich jetzt zum ersten mal und bin verwundert. Warum hätte ich das bekommen/nehmen sollen?

Es ist jedenfalls ebenso das erste mal, dass mal einer sagt es sei nicht von den Drogen. Sonst wurde immer nur darauf Fokusiert und sobald ich das erzählt habe hatte ich das gefühl von da an wurde mir garnicht mehr wirklich zu gehört, weil ja klare sachlage. Nur war vieles ja schon lange vorher!

Auf ADHS kam man bei mir nie. Obwohl mich das wundert, da viele im meinem Bekanntenkreis teilweise wirklich die Krise mit mir bekommen, weil ich laut denen bin als hätte ich hummeln im Hintern und bester Freund meinte einmal zur mir ich sei wie ein durchgeknalltes Eichhörnchen auf LSD... Naja, hört sich hart an, weiß aber das ers nur lieb meinte :)

So: das wars erst mal.

Wie gesagt, Fragen sind kein Problem ich antworte gern so weit ich kann.

Vielen Dank für Ihre Mühe
 
G

Gast

Schon alleine wegen Ihrer Schilddrüsenunterfunktion ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie einen Vitamin B Mangel haben. Sollte auf jeden Fall abgeklärt werden. Haben Sie eigentlich Hashimoto-Thyreoiditis?

Wenn Sie das Gefühl haben zu zittern. Wo würden Sie sagen ist der Ursprung dieses Gefühls. Ist es hauptsächlich im Oberkörper...wie ein Beben im Bauch/Brustbereich?
Können Sie vielleicht noch einmal zusammenfassend schildern wann die Beschwerden wieder schlimmer wurden und ob es immer gleiche Beschwerden waren. Diese Wahrnemungsstörungen haben Sie erst seit Ende 2009 - also Zittern und Herzrasen beim Aufwachen? Zuvor in dieser Form noch nie aber Halluzinationen, die Halluzinationen aber jetzt nicht mehr? Ist es immer gleich schlimm - jeden Tag. Oder gab es zwischendurch Phasen wo Sie gar keine Beschwerden hatten?

Momentan leiden Sie am meisten unter diesem Gefühl beim Aufwachen? Aber Sie haben auch tagsüber manchmal eine komische Wahrnehmung (können Sie diese bitte genauer schildern)?

Wie geht es Ihrem Kind - hoffentlich alles ok? Die Schwangerschaft problemlos verlaufen?
 
G

Gast

Also Hashimoto wurde in Verbindung mit meiner Unterfunktion nicht erwähnt.

Das Zittern kann ich nicht wirklich Orten, aber in den Armen ist es am stärksten und ich glaube von da aus verteilt es sich auf den ganzen Körper. Und es ist auch nicht wirklich ein Beben sondern eher ein starkes schütteln oder so. Diese Beschwerden fingen kurz vor der Schwangerschaft an. etwa zwei Monate? ich weiß es nicht genau. Und sie sind willkürlich. Also mal wochenlange jeden Tag und immer (also beim Mittagsschlaf und Abends), manchmal nur bei eins von beiden, dann mal nen paar Tage garnicht (aber dann auch immer nur so zwei drei Tage nicht). Wenn ich das habe, dann auch immer gleich stark.
was ich glaub ich ausversehen vergessen habe: Beim Einschlafen kommt hinzu, dass ich nicht immer, aber sehr oft, kurz bevor ich dann richtig schlafe plötzlich durch einen lauten Knall wieder wach werde, der nicht immer gleich klingt. Mal als würde etwas im regal umfallen, wie ein Buch oder so, mal als bricht ein ganzer Schrank zusammen, mal als würde draußen eine Autotür laut zu geschmissen, etc. Dieser Knall ist dann faktisch aber nicht in meiner Umwelt passiert.

Die Halluzinationen hatte ich vor der Schwangerschaft, da habe ich Dinge gesehen die nicht da waren (z.B. Menschen), ist aber restlos weg auch schon seit ein paar Monaten vor Beginn der Schwangerschaft.

Die Wahrnehmungsstörungen habe ich schon ewig. Seit wann genau kann ich garnicht mehr sagen, vielleicht so seit ich 15/16 jahre alt war? Das habe ich auch täglich, nicht durgängig sondern so Phasenweise aber auch mal sehr stark, mal weniger schlimm. Manchmal sehe ich dann alles als wäre ich sehr stark betrunken und schwanke dann auch beim gehen etwas hin und her. Nicht so, dass man es direkt sieht, aber wenn man neben mir hergeht kommt es fast die gesamte strecke zu recht starken, ich nenne es mal kollisionen mit der anderen Person...
Manchmal sehe ich auch meine ganze Welt wie durch eine Lupe und viel zu scharf, darum ertrage ich es auch absolut garnicht irgendetwas in HD zu gucken, da werde ich verrückt und fange an zu weinen weil ich es nicht ertrage. manchmal sehe ich aber auch nur plötzlich einen Gegenstand so und den Rest normal. Das ist sehr unterschiedlich. Dann habe ich sehr oft so Blitzlichter im Augenwinkel, vor allem in der Dämmerung oder in einem Raum der nur gemütlich Beleuchtet ist. Und ich glaube, dass diese Wahrnehmungsstörungen auch die Ursache für meine Kopfschmerzen sind, da sich meine Augen und mein Kopf sehr stark überlastet anfühlen. Das ist auch schlimmer geworden in den letzten 2 Jahren. seit ein einhalb Jahren trage ich Brille, aber es ist kaum eine Erleichterung.

Ja momentan belastet mich diese Geschichte beim Schlafen am meisten. Weil ich da auch Panik bekomme und ich dann auch so fix und fertig bin, dass ich kaum mehr aufstehen kann und mich wie gelähmt fühle. Die Wahrnehmungsstörungen sind zwar schon recht Alltagserschwerend und auch nicht so schön aber da habe ich mich irgendwie im Laufe der Jahre fast schon dran gewöhnt.

Die Schwangerschaft lief Problemlos und die Geburt war eine Traumgeburt für wahrscheinlich die meisten Frauen (3 std. ohne Schmerzmittel, ohne andere nötige Eingriffe wie Glocke, Zange, Kaiserschnitt, etc.) nur für mich war es Horror, was ich auch bis Heute garnicht verarbeiten konnte und Probleme habe.
Meine Tochter kam rund um Gesund auf die Welt und ist auch Heute quicklebendig, etwas zu Schmerzfrei aber sonst...
Und ich komme auch sehr sehr gut mit ihr zurecht.
 
G

Gast

achso noch was: wegen der Wahrnehmung

Also ich habe auch dabei das Problem, dass ich viel zu viel von meiner Umwelt mitbekomme, also das nach meinem Gefühl total wenig gefiltert wird. Da ich deshalb kopflich so überladen war, habe ich irgendwann angefangen mir gedankliche Scheuklappen aufzusetzen. Manchmal klappt es manchmal nicht. Negativ halt nur, das ich dann an solchen Tagen dann vieles wichtiges nicht mehr mitbekomme, was aber nie gefährlich für mich wurde z.B. im Straßenverkehr. Aber ich habe sonst immer das Gefühl wenn ich meine "Scheuklappen" nicht "auf habe" das mir gleich mein Kopf wegplatzt. Das wollte ich noch kurz Ergänzen.
 
G

Gast

Beim Einschlafen kommt hinzu, dass ich nicht immer, aber sehr oft, kurz bevor ich dann richtig schlafe plötzlich durch einen lauten Knall wieder wach werd
Sie scheinen sehr angespannt zu sein - gestresst. Dieser Knall diente mal als Schutz vor Feinden als wir noch Wache halten mussten ;) ...."Du darfst noch nicht einschlafen" ...
Vermutlich ist Ihre Anspannung dafür verantwortlich. Wahrscheinlich haben Sie inzwischen schon vor dem Schlafen gehen Angst, da Sie damit nicht die besten Erfahrungen machen.
Oder nehmen Sie aufputschende Mittel zu sich - viel Kaffee, Amphetamine oder Vergleichbares?

Sie sagen, dass Sie gut eingestellt sind. (thyrox) Wann wurde es zuletzt kontrolliert und wie regelmäßig gehen Sie zur Kontrolle?
Wie nehmen Sie das l-thyrox ein. Einmal direkt nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen vermutlich - halten Sie sich da immer daran? Sie nehmen eine Tablette / Tag, richtig?

Haben Sie manchmal Hitzewallungen, Schweißausbrüche oder sind aufgedreht? Messen Sie manchmal Ihren Blutdruck? Wie ist der so - zu hoch, zu niedrig oder ganz normal?

Fragen über Fragen :)
 
G

Gast

Also ich nehme garnichts. Keine Aufputschmittel und mein Kaffeekonsum besteht aus morgens einer Tasse zum Wach werden und ab und zu Mittags noch eine.
Ja, manchmal habe ichetwas Angst vor dem Einschlafen.

Mitte letzten Monat hat die letzte Kontrolle wegen der Schilddrüse statt gefunden. Ja ich nehme morgens direkt nach dem Aufstehen eine Tablette und warte dann mind. eine halbe Stunde mit dem Frühstück. und ich nehme eine am Tag. Früher habe ich etwas mit der Kontrolle geschludert, aber seit 2 Jahren gehe ich alle halbe Jahre zur Kontrolle. Und ja ich halte mich immer daran.
Hitzewallungen oder Schweißausbrüche habe ich nicht. Hatte ich früher, aber schon lange nicht mehr.
Aufgedreht bin ich ja immer irgendwie, wenn ich nicht grad total übermüdet und fertig, geschafft und kaputt bin.

Meinen Blutdruck messe ich nicht selber. Aber beim Arzt war er bisher noch NIE ausserhalb der Normalwerte. Die haben immer gesagt optimal!!

Ich verstehe das auch nicht, eigentlich habe ich mich noch nie so Gesund gefühlt, wie jetzt und seit der Geburt meiner Tochter. Vorallem Psychisch...
 
Hallo,

da Sie ja auch beschrieben haben, dass Sie lange Zeit mehr oder weniger stark unter psychischen Problemen gelitten haben,
schließe ich mich den vorigen Beiträgen an, dass man unbedingt ein ADHS abklären sollte.

Wegen Ihrer beschriebenen "Schlafprobleme" - dazu würde ich mal das Herzrasen und Zittern beim Aufwachen, was ja
schon zum Komplex des Schlafens gehört, zählen - rate ich dazu, dass Sie bald mal in einem sogenannten Schlaflabor
vorstellig werden.
Das ist eine medizinische Einrichtung (meist einer Lungenfachklinik oder Neurologie / Psychiatrie angegliedert), in der man
eine Nacht unter kontrollierten Bedingungen verbringt: Blutdruckmessung, Sauerstoffsättigung, EEG (so kleine Elektroden
am Kopf, mit denen man die Gehirnströme ableitet), etc....
Vielleicht lässt sich dadurch ja die Ursache der Beschwerden beim Aufwachen feststellen!

Viele Grüße und alles Gute!
 
N

Nati

Guten Tag.wie geht es ihnen inzwischen?
Haben Sie schon einmal daran gedacht sich bei einem Umweltmediziner vorzustellen?
Haben Sie Metalle im Mund?
Gold Amalgam??
Liebe Grüsse.
 

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