Operieren bei Upside-Down-Magen - Erfolgsaussichten

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Gast

Ich bin 53 Jahre und leide unter einer riesigen Hiatushernie mit vollständiger Verlagerung des Magens in den Thorax (Upside-Down-Magen), sowie Teilen des Dickdarms und der Bauchspeicheldrüse. Auch über der rechten Zwerchfellhälfte lassen sich Hernienanteile erkennen. Die Lungenfunktion ist um 50% gemindert, das Herz zeigt Extrasystolen und Tachykardie, sowie eine Einwölbung des linken Ventrikels von basal. Nach Aussagen verschiedener Ärzte erscheint eine Operation angesichts des riesigen Befundes als sehr schwierig und mit zweifelhaften Erfolgsaussichten. Eine plötzliche Notsituation könnte mich allerdings zu einer Operation zwingen. Deshalb möchte ich in diesem Forum die Erfolgsaussichten für die Operation einer Hiatushernie mit maximalen Ausmaßen zur Diskussion stellen. Viel wichtiger ist für mich die Frage, wie gerate ich an einen guten, erfahrenen Chirurgen?! Ich wäre sehr dankbar, könnten Personen oder Quellen benannt werden. Im Übrigen hat mir das Versorgungsamt in meiner diesbezüglichen Schwerbehindertenangelegenheit einen GdB von 0 (!) zugestanden mit dem Hinweis, ich solle mich operieren lassen. Ein Gutachter hat allerdings von einer dauerhaften Behinderung gesprochen –unglaublich.

Mit freundlichen Grüßen
Dirk
 
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Jutta

Hallo Dirk, auch ich hatte einen Thoraxmagen. Ich bekam immer weniger Luft, konnte zuletzt nicht mal mehr 20 Meter gehen. Herzschmerzen, Luftnot, Schwäche. Zuletzt konnte ich auch kaum noch etwas essen,
ohne mich danach zu erbrechen. Dann kam der Tag X : ich nahm an, ich hätte mir einen Magenvirus zugezogen, weil ich von mittags bis nachts 2.30h in Minutenintervallen erbrechen mußte. Zuletzt kam nur noch kaffesatzähnliche Substanz und ich war absolut kraftlos, konnte nicht mehr gehen und hatte rasende
Bauchschmerzen. Meine Bekannte hatte den Rettungswagen gerufen - das war mein Glück.
Über 3 1/2 Stunden hat man um mein Leben gefürchtet, wie der Chefarzt mit berichtete. Das Zwerchfell hatte einen 15 cm langen Riß und der Magen lag KOMPLETT und verdreht auf der Lunge.
Die OP ist komplikationslos verlaufen , es konnte per Laparoskopie operiert werden. 10 Tage war ich im Krankenhaus. Nach der OP ist reizlose Schonkost angesagt und das für ca. 6 Monate. Ich habe - egal was ich esse- seitdem mit extremem Durchfall zu tun. Man sagte mir ( es sind erst knapp 3 1/2 Monate seit der
OP vergangen) , daß das Schwächegefühl und der Durchfall noch andauern können, da der Eingriff "massiv"
war. Positiv bei Allem ist : ich kann wieder Luft bekommen .
Ich bin im St.Adolf-Stift in Reinbek ( Hernien-Zentrum) operiert worden - ich kann dieses Krankenhaus
nur weiter empfehlen !! Nur Mut zur OP !!!! Gruß Jutta
 
U

ute bemselGast

mein vater hatte imseptember 2015 diese op . jetzt im februar kann er immer noch nicht richtig essen,er würgt besonders wenner fleisch essen will außerdem leidet er immer wieder unter durchfall. der arzt hat zu ihm gesagt, er solle halt das essen zu was er lust hat, und das obwohl er auch noch diabetes hat!
 
B

Bertz

Würd mich operieren lassen. An der neuen Uniklinik in Minden haben die viel Erfahrung in der Schlüssellochtechnik und machen das gut. Op wird oft etwas überschätzt. Mit dem Befund wirst Du kaum drum rum kommen
 
B

Bettina

Hallo
Ich bin auch 23.3.am upside down Magen operiert worden die op ist gut verlaufen die ersten zwei Wochen hatte ich keine Probleme. ...aber dann seid dem habe ich nur brech reizt ....es ist aber nur spucke und schaum.....das macht mich total fertig hat jemand einen Rat für mich ????
 
S

Stefan

Ich hatte das Problem schon Anfang 2013. Angefangen hat es am 15.01.2013, an diesem Tag hatte ich auch meinen 40. Geburtstag. Ich konnte nichts essen und nichts trinken. Ich dachte zu erst meine alte Krankheit ist wieder ausgebrochen. Ich hatte von 1996 bis 2006 mit einer Mageneingangsverengung zu tun, welche die gleichen Symptome aufweisten. Bloß hier wurde das Krankheitsbild immer schlimmer, so dass ich am Donnerstag zum Hausarzt ging und der mir Blut abnahm. In der Nacht zum Freitag konnte ich überhaupt nicht schlafen, so dreckig ging es mir. Am Freitag früh hab ich dann meinen Hausarzt angerufen, der mir mitteilte, dass sämtliche Blutwerte im Keller sind und er schon einen Krankenwagen informierte. Im Klinikum Memmingen musste ich ewig warten. Ich bekam dann Schmerz und Schlafmittel. Am Samstag versuchten die Ärzte mir eine Magensonde zu legen, was aber nichts brachte. Außerdem wurden die Schmerzen immer unerträglicher und so kam es wie es kommen musste. Am Sonntag, den 20.01.2013 wurde ich dann in den OP gefahren, wo man in einer fast siebenstündigen Not OP, den Magen von der Lunge löste, das Loch in der Magenwand schloss, den Magen wieder am Zwerchfell fixierte, eine Bauchhölenspülung durchführte, die Drinage legte und den Bauchraum zutackerte, da keine minimalinvasive OP möglich war.
Durch das Loch im Magen gelang Flüssigkeit in die hintere linke Lungenkammer, so dass man auch noch hier operieren musste um die Flüssigkeit abzusaugen. Alles in allem lag ich sechs Wochen im Krankenhaus und war danach noch ebenfalls sechs Wochen in der Reha.
 

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