Ritalin meines Sohnes selbst testen?

Diskutiere Ritalin meines Sohnes selbst testen? im Bereich Medizin Forum: Guten Abend! Bei meinem Sohn ist nach langem Umherirren von Arzt zu Arzt ein ADHS diagnostiziert worden. Nun hat er das allseits bekannte und...
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Gast

Guten Abend!

Bei meinem Sohn ist nach langem Umherirren von Arzt zu Arzt ein ADHS diagnostiziert worden.
Nun hat er das allseits bekannte und berüchtigte Ritalin verschrieben bekommen.

Ich habe ihm das Medikament allerdings noch nicht gegeben, weil ich ziemliche Bedenken habe, dass es ihm schaden könnte...
Wenn ich es nun- bevor ich es ihm geben - selbst ein paar mal teste?!?
....einfach um sicher zu gehen, dass es keine schlimmen Nebenwirkungen verursacht?

Wie viel davon sollte ich als Erwachsene nehmen um eine repräsentative Wirkung zu haben, wie sie mein Sohn hat - v. a. auch Nebenwirkungen?

Liebe Grüße und ich hoffe auf schnelle Hilfe,
eine beunruhigte Mutter
 
G

Gast

Hallo,

testen ist da nicht. Nicht umsonst bekommt nicht jeder dieses Medikament. Zudem kann kein andererer als der betroffene Patient selber das Medikament testen, da jede einzelne Person individuell damit eingestellt werden muss (Dosierung) da jede Person anders reagiert und sich auch andere Nebenwirkungen zeigen können bei dem einen wie bei dem anderen. Bei vielen Menschen treten auch gar keine auf. Das kann man nicht wissen, da ist jede Person anders. Ergo ist es nicht möglich dies zu testen, davon ab das diese Tabletten etwas anders bei Männern als bei Frauen wirken und eher Schaden als nützen wenn du sie einfach experimentell nutzt.

Wenn du deinem Arzt nicht vertraust gib diese Tabletten wieder ab, diese gehören nicht einfach so aufbewahrt oder in den Hausmüll und suche dir einen Arzt dem du vertraust. Anders wird das nix werden. Wenn etwas falsch gemacht wird ist dein Sohn der Leidtragende.
 
G

Gast

Ich Frage mich, wie man allein schon auf die Idee kommen kann?!
Die Medikamente haben vor Markteinführung schon eine lange Kette von klinischen Studien durchlaufen in denen mögliche Nebenwirkungen erforscht worden sind. Ich kann dem obigen Beitrag nur zustimmen und dringendst davon abraten Medikamente zu "testen" die einem nicht verordnet worden sind. Wenn ich die blutdrucksenker meines Opas einnehme um ihn vor Nebenwirkungen zu schützen werden sie bei mir einen gefährlichen blutdruckabfall zur Folge haben. Dann muss ich ihm nach dieser Logik davon abraten und ihm ein Mittel vorenthalten das ihm sehr gut helfen würde.

Vor allem bei ritalin sind die unterschiedlichen Wirkungen bei erwachsenen im Gegensatz zu Kindern enorm. Was dem Kind helfen kann, führt bei erwachsenen z.B. Häufig zu Halluzinationen. Also: Finger weg!!
 
A

ad.integrum

Guten Abend!

Ja, dem kann ich mich nur anschließen!
Bitte bloß nicht einfach ausprobieren, da ja die Wirkung bei Nicht-ADHSlern genau andersrum
und somit in keinster Weise vergleichbar zur Wirkweise bei Ihrem Sohn ist!

Vertrauen Sie dem Arzt, der Ihrem Sohn das Medikament verordnet hat, geben Sie es Ihrem
Sohn in der Dosierung, die der Arzt empfiehlt und lesen Sie gründlich die Packungsbeilage um
eventuelle Nebenwirkungen schnell zu entdecken und den behandelnden Arzt darauf ansprechen
zu können!

Viele Grüße!
 
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