Schmerzen im Ellenbogen. Sehr dick angeschwollen

  1. Gast Nicht registriert

    Hallo,

    seit gestern habe ich gemerkt das ich eine sehr dicke Schwellung am Ellenbogen habe, fühlt sich Geleeartig an. Sie Stelle ist auch heiß. Schmerz ist kaum da, nur wenn ich den ellenbogen auf die Knie stütze was ich häufig mache.

    Was kann das sein und ist das Behandlungsbedürftig oder reicht Einreibung mit Franzbranntwein oder ähnlichem womit ich versuche die Schwellung runterzukriegen? Infrarot hätt ich auch noch da, ich weiss aber nicht ob das gut dafür ist (Wärme)?
     
  2. Schmerzen im Ellenbogen. Sehr dick angeschwollen
     

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  3. ad.integrum Erfahrener Benutzer

    Guten Abend!

    Wie alt sind Sie denn?
    Sind Sie männlich oder weiblich?

    Haben sie in letzter Zeit den Ellenbogen übermäßig belastet?
    Haben Sie irgendwelche Vorerkrankungen?
    Nehmen Sie dauerhaft irgendwelche Medikamente?

    Ob das Problem "behandlungsbedürftig" ist oder nicht, das kann man leichter entscheiden, wenn Sie obige Fragen beantwortet
    haben....ansonsten ist es - aufgrund der noch fehlenden Infos - ziemlich schwierig, eine Empfehlung abzugeben....

    Viele Grüße!
     
  4. Gast Nicht registriert

    Hallo,

    vorhin war ich beim Hausarzt. ich bin 47 Jahre jung, männlich, keine Vorerkrankungen keine unnormalen Belastungen im Büro.
    Auch keine Medikamenteneinnahme, der Arzt hat sich das angeschaut, auf Boliose getippt. Ich finde das nicht richtig weil er hat nur kurz geguckt und dann wenn ich das richtig verstehe auf Bakterien getippt.

    Er sagte ich muss jetzt 4*täglich Clindahexal + 2*täglich Ibuprofen über 14 Tage nehmen. Ich hab dementsprechend Viele Tabletten verschrieben bekommen. Dann wiederkommen und wenn es nicht weg sein sollte muss der Schleimbeutel rausoperiert werden.

    Gibt es keine schonenderen Versuche das wiede hinzubekommen? Alleine so lange ein Antibiotika... Wohl ist mir bei der Sache nicht.
     
  5. ad.integrum Erfahrener Benutzer

    Guten Abend!

    Ich möchte gerne nochmal nachfragen, wie denn genau die Diagnose des Arztes lautet??
    "Boliose" ist mir nicht bekannt....meinte der Arzt vielleicht Borreliose?!?

    Sollte es sich tatsächlich (gesichert) um diese Diagnose handeln, so ist eine Antibiose in
    diesem Umfang durchaus indiziert; man möchte ja schließlich die Erkrankung sofort eindämmen und
    Spätschäden (Neuroborreliose!!!) verhindern!
    Da hilft kein Schonen - in diesem Fall muss man unbedingt mit Antibiotika behandeln!

    Aber was mir zu denken gibt, das ist, dass Sie schreiben, dass das Ganze per Blickdiagnose diagnostiziert wurde....
    das ist bei Borreliose prinzipiell schon möglich - aber nur, wenn ein Erythema migrans, die sogenannte Wanderröte,
    sichtbar ist (ein sich ausbreitender roter Fleck mit rot verstärktem Randsaum, der immer größer wird und um die
    Einstichstelle eines Zeckenbisses entsteht)....hier drängt sich die nächste Frage auf: wurden Sie denn in letzter
    Zeit von einer Zecke gebissen?

    Man kann die Borreliose auch im Blut nachweisen...wurde Ihnen zu diesem Zwecke Blut abgenommen?

    Wurden Alternativdiagnosen in Betracht gezogen?
    Sie schreiben, dass evtl ein Schleimbeutel entfernt werden soll, wenn keine Besserung eintritt....wurde denn eine
    Schleimbeutelentzündung diagnostiziert? ...diese per Ultraschall angeschaut? ....ggf. dagegen eine Spritze (Cortison-
    injektion) gegeben?

    Aja, ...hatten Sie schon mal einen Gichtanfall? Fielen im Labor mal erhöhte Harnsäurewerte auf?
    Wann hatten Sie Ihr letztes Routinelabor (letzte Blutentnahme zur Vorsorge?)?

    Viele Grüße!
     
  6. Gast Nicht registriert

    Hallo,

    danke für die Antwort und gleichzeitig Entschuldigung, ich hatte wohl was falsches im Kopf. Bursitis nennt sich das richtig.

    Eine gesicherte Diagnose gibt es in meinen Augen nicht, nur eine Blickdiagnose.

    Zeckenbisse hatte ich nicht (Zumindest nicht das ich es wüsste). Blutentnahme erfolgte nicht. Schleimbeutelentzündung diagnostizierte er, es wurde auch kein Ultraschall gemacht. Nur angeschaut und kurz getastet, das war die Untersuchung. Eine Spritze gab es auch nicht. Eine Alternativdiagnose zog der Arzt nicht in Betracht.

    Gichtanfall oder ähnliches hatte ich auch noch nicht. Das letzte Routinelabor war vor ein paar Wochen im Rahmen einer OP an der Leiste nach Shouldice. Ich glaub nicht das das wichtig wäre, da hab ich noch manchmal Schmerzen. Die OP ist schon ein paar Wochen her, deswegen meinte der Arzt das eine Blukontrolle derzeitig nicht nötig wäre weil es ja im KH gemacht wurde.
     
  7. ad.integrum Erfahrener Benutzer

    Guten Abend!

    naja, wenn der Arzt von ner Bursitis, also einer Schleimbeutelentzündung geredet hat und nicht - wie im vorigen Beitrag
    zu vermuten war - von Borreliose, so hat sich das mit dem Zeckenbiss und der Blutentnahme (für die Untersuchung auf
    Borrelien) natürlich erledigt, weil ja dann die Verdachtsdiagnose eine ganz andere ist!

    Ich würde Ihnen nun - nach Klärung der Verdachtsdiagnose - empfehlen, dass sie baldmöglichst, also am Besten morgen noch,
    einen Orthopäden aufsuchen und den, der ja als Facharzt dafür zuständig ist, nochmals dazu befragen....
    Der Orthopäde kann dann zu Ihrem Problem eine Zweitmeinung abgeben....

    wenn er die Behandlungsoption (Antibiose) bestätigt, so würde ich das einnehmen, ansonsten würde ich den Alternativvorschlag,
    den Ihnen der Orthopäde dann machen könnte, annehmen!
    An der Diagnose jedoch würde ich nicht unbedingt zweifeln - die hört sich vernünftig und recht eindeutig an!
    Ich meldete nach dem vorigen Beitrag nur Zweifel an der Diagnosestellung an, da ich davon ausging, dass Sie von der Verdachtsdiagnose
    Borreliose reden....

    Wäre schön, wenn Sie morgen nach dem Arztbesuch noch eine kurze Rückmeldung über das Untersuchungsergebnis abgeben könnten!

    Viele Grüße und alles Gute!
     
  8. Gast Nicht registriert

    Hallo,

    als Rückmeldung kann ich geben das die Antibiotikakur nichts gebracht hat. Donnerstag war ich beim Hausarzt. Dieser guckte sich das an und meinte das ich damit jetzt zum Chirugen müsse. Besser geworden ist es in der Zeit nicht, eher schlechter und mir war oft schlecht vom Medikament. Ich versuche nächste Woche einen Termin zu bekommen. Mit viel Glück bekomme ich einen in 14 Tagen, soweit mir bekannt ist sind die Fachärzte sehr ausgelastet. Ich tangiere dazu mir wenigstens etwas Luft rauszulassen, weil die Schwellung ist schon schmerzhaft mittlerweile und arbeiten muss ich auch. Hilft das Ziehsalbe zu versuchen bis der Chirug sich das anschauen und endlich was machen kann oder etwas anderes das man bis dahin selber machen kann? Zum Chirugen deshalb weil das u.a. eine Gemeinschaftspraxis ist die sich mit der Materie auskennt.
     
  9. ad.integrum Erfahrener Benutzer

    Guten Abend!

    Also so wie ich Sie verstehe ist das Ganze mit dem Ellenbogen mittlerweile ein akutes Problem!
    Sie haben doch Schmerzen (offenbar sogar so sehr, dass Sie in Ihrer Alltagsausübung bzw. Arbeit eingeschränkt
    sind) und es wird von Tag zu Tag schlechter!
    In diesem Kontext kann ich Ihrem Arzt nicht beipflichen, wenn er Ihnen dazu rät, einen ambulanten Termin beim
    Chirurgen für "irgendwann demnächst" auszumachen....
    hier muss SOFORT etwas getan werden!

    Ich würde Ihnen daher dringend raten, direkt morgen etwas zu unternehmen!
    Sie können ja für alle Fälle den ambulanten Chirurgen-Termin für in 14 Tagen bestehen lassen....
    Aber bitte suchen Sie morgen ein Krankenhaus auf und werden dort in der Notfallambulanz vorstellig!
    Das ist keinesfalls übertrieben..... dort nimmt man Sie und Ihr Problem ernst und Sie werden direkt sofort
    morgen noch diagnostiziert und behandelt!
    Tun Sie das bitte ....es muss unbedingt verhindert werden, dass es noch schlimmer wird und vielleicht irreversible
    Folgen hat....

    Viele Grüße!
    ...und bitte berichten Sie doch dann, was in der Notfallambulanz herauskam....
     
  10. Gast Nicht registriert

    Hallo,

    sie machen mir gerade ein wenig Angst. Welche Schäden kann das nichtbehandeln nach sich ziehen? Das ist ja jetzt schon einige Tage im Prinzip ohne Behandlung außer Antibiotika, derzeit ohne alles. Ich denke ich werde morgen nach der Arbeit beim Krankenhaus vorbeifahren und mir deren Meinung anhören. Vielleicht können die Ärtze dort etwas Druck ablassen. Das spannt sehr stark wenn ich den Arm zum Körper ziehe und der Knochen untendrunter schmerzt nach meiner Ansicht, ich weiss nicht ob das aber nur ausstrahlt.
     
  11. ad.integrum Erfahrener Benutzer

    Guten Abend!

    Ihnen mögliche "Schäden" aufzuzeigen ist schwierig, da ich ja - aufgrund mangelnder bereits stattgehabter Diagnostik - nicht
    weiß, was genau Ihrem Ellenbogen fehlt....jedoch sind theoretisch bei längerdauernden Entzündungen durchaus immer "bleibende
    Schäden" wie Versteifungen des Gelenks, chronische Schmerzen, etc.... möglich - müssen aber natürlich nicht auftreten!

    Wünsche Ihnen alles Gute für die morgige Vorstellung im Krankenhaus und dass man dann endlich herausfindet, was Ihnen fehlt
    und wie man das zufriedenstellend behandeln kann...

    Alles Gute und viele Grüße!
     
  12. Gast Nicht registriert

    Hallo,

    die aktuelle Lage ist so das ich beim Chirugen war. Er stellte sofort fest das es nicht eitrig ist und erstmal nur punktiert wird. Er meinte 2-3 mal könne man punktieren, erst wenn das nix bringt operieren.

    Das erstemal hab ich hinter mir, leider ist wieder etwas Flüssigkeit drin. Wird also zumindest nochmal punktieren. Dann weiterschaun obs gut ist oder obs Operiert werden muss.
     
  13. ad.integrum Erfahrener Benutzer

    Guten Abend!

    gut, dass Sie beim Chirurgen waren und nun zumindest noch jemand seine Meinung abgegeben hat und etwas unternommen
    worden ist....
    wünsche Ihnen viel Glück, dass nach der nächsten Punktion keine Flüssigkeit mehr nachläuft!

    Würde mich freuen, wenn Sie uns hier auch weiterhin auf dem Laufenden halten....

    Viele Grüße!
     
  14. Gast Nicht registriert

    Hallo,

    der Zwischenstand ist das heute die 2. Punktion war. Es kam leider nicht alles raus, da wollte der Chirug etwas tiefer gehen und ich Dussel hab im Reflex den Arm weggezogen. Er musste dann an 2. Stelle weitermachen und es wurde etwas blutiger, da hab ich jetzt ne Kompresse um den Arm.

    Wenn das jetzt nicht klappt er blickte sehr zweifelnd und fragte was ich von OP hielte bevor er punktierte, aber ich wollte es nochmal versuchen. Ansonsten bleibt wohl nur die Op. Die kann ich bei ihm machen lassen, Ambulant. Da werd ich wohl noch wegen der Narkose diskutieren müssen. Mal schaun ob das in Vollnarkose geht weil ich sonst in Panik gerate. Das ist mir schon in ein paar (besser gesagt allen) Op`s ohne Vollnarkose passiert, deshalb hab ich die letzten nur noch "im Schlaf" gemacht bekommen.
     
  15. ad.integrum Erfahrener Benutzer

    Guten Abend!

    Oh, das ist aber blöd, dass es wahrscheinlich auf eine OP hinaus läuft...
    aber wenns hilft...

    zum Thema Vollnarkose:
    die ist ja - in Anbetracht dessen, dass es "nur" um den Ellenbogen, und da auch um einen wohl "kleineren" Eingriff geht - recht
    belastend; deswegen würde ich Ihnen eher dazu raten, dass Sie die vom Chirurg vorgeschlagene (Lokalanästhesie /Plexusblockade?!)
    machen und sich ein Dormicum dazu spritzen lassen...dann verbringen Sie die OP in einem Dämmerschlaf und bekommen nichts
    davon mit und haben natürlich aufgrund der Analgesie lokal / regional auch keinerlei Schmerzen....
    dennoch umgehen Sie damit die Vollnarkose und damit auch deren Risiken und Nebenwirkungen!

    Alles Gute und viele Grüße!
     
  16. Gast Nicht registriert

    Hallo,

    danke für die Wünsche! Ich bezweifel das eine lokale Anästhesie bei mir sinnvoll ist da ich Panikpatient bin. Beim Spritzen bekomm ich schon Schweißausbrüche und Fluchtgedanken. Bei OP`s schwere Panikattaken die zu Herz/Kreislaufproblemen führen. Ich hab das schon früher mitgemacht bei nur der Entfernung eines Überbeins am Knie und anderen kleinen Ops. Da hatten die Narkoseärzte oder wer dafür zuständig ist was zu tun meinen Kreislauf / Puls stabil zu bekommen. Ich nehms mit Humor solangs nicht soweit ist. Von 0-185 in 2 Sekunden, Turbo.

    Ich versuch noch ob ich Glück habe mit kompresse/Kältetherapie auf eigene Faust bevor ich da einen ranlasse. Ich gehe nicht gerne unters Messer solange es vermeidbar ist. Es wird zu schnell operiert. Ich dachte die probieren erst was anderes, von mir aus Kortison oder sonstwas lokal um die Entzündung wegzumachen statt zu operieren. Aneres als kompresse/Kälte als Hilfe zur Selbsthilfe fällt mir leider nicht ein. Erst wenn da nichts hilft habe ich wohl keine Wahl.
     
  17. ad.integrum Erfahrener Benutzer

    Guten Abend!

    Wie auch immer es weiter geht: ich wünsche Ihnen alles Gute und eine möglichst schnelle und vollständige
    Genesung!

    Würde mich freuen, wenn Sie dann wieder hier berichte könnten, wie es nun weiter gegangen ist....

    Viele Grüße!
     
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