Tolosa-Hunt-Syndrom oder Dermoidzyste

C

charlie

Kann mir jemand diesen Befund erklären? Bin verunsichert: Da Ärzte unterschiedlicher Meinung. Da Tolosa-Hunt wohl unter 1.000.000. Patienten nur einmal vorkommt, ist die Erfahrung zu diesem Syndrom sicher auch unterschiedlich bei den Ärzten. Mein Augenarzt hatte es in 23Jahren 1x, Neurologe in 20 gar nicht,
Nachdem Ende May mein rechtes Augenlid hing, wurde ich mit Verdacht auf Schlaganfall ins Kkhd. eingewiesen.
Nach CT, Lumbaltest, etlichen Laboruntersuchungen ( kann ich hochladen bei Bedarf) wurde dies ausgeschlossen, ebenso, Tumore etc und es wurde vom Neurologen und Augenarzt Tolosa-Hunt-Syndrom diagnostiziert.Dies wird nun mit Prednisolon behandelt.Start 80mgl für 10Tage, dann immer 10 weniger bis auf 20mlg. Bin jetzt bei 50mlg.Pupillenerweiterung rückläufig von 5,3mm jetzt 4,6, Pupillenstarre rechtsseitig aufgehoben, linksseitig noch nicht , Doppelbilder werden weniger. Lid hängt weiterhin, einzig ein kleiner Spalt (ca 3mm) ist zu öffnen. Kopfschmerzen durch Kortison verschwunden.

MRT - Befund


Patientin mit V.a. Tolosa-Huntsyndrom bei Occulomtoriusparese rechts. Mydriasis im rechten Auge, Ptosis rechts. Leichte Vertikale Blickparese rechts, Kopfschmerzen frontal rechts Retroorbitale Infiltrate? Granulomatöse Entzündung? RF? Auffälligkeiten im Verlauf der III, oder der IV Hirnnerven?

MRT Hirnschädel, nativ + KM vom 28.06.2018 um 09:16 Methodik

Befund:1,5 tesla, lokalisationNative T1 SE tra., T2 TSE tra und sag., T2 TIRM tra., Diffusion mit ADC-Map. Nach komplikationsloserintravenöser Injektion von 8 ml Gadovist T1 SE sag, mit transversaler und coronarer Rekonstruktion.

Zum Zusammenschau liegt eine CT-Voruntersuchung 28.05.2018 vor. Mittelständiger Interhemisphärenspalt. Geringe Hirnfurchenvergröberung supratentoriell bifrontal beidseits betont. Frei einsehbare basale Zisternen. Regelrechte Differenzierung von Rinde und Mark. Kein Nachweis einer akuten Diffusionsrestriktionen. Es zeigt sich parasellär rechts dorsal der Arteria carotis interna Nachweis einer etwa 10 x 6 x 8 mm glatt begrenzte Läsion, die in T1 Sequenzen zeigt sich eine flaue hyperintense Signal, in T2 Sequenzen Nachweis einer kräftige hyperintense's Signal mit Spiegelbildung. Diese Läsion nimmt kein Kontrastmittel auf. Regelrechtes flow-void der erfassten intrakraniellenBlutleiter. Regelrechtes Signalverhaltender erfasste Schädelbasisund Schädelkalotte.. Miterfasste Sinus paranasales Mastoidzellen frei belüftet.

Beurteilung Keine Zeichen eines Tolosa-Hunt-Syndrom/Orbitaspitzen-Syndroms, insgesamt kein Hinweis auf entzündliche Erkrankung. Kein Infarkt.

12 mm große rundlich konfigurierte Raumforderung rechts angrenzend an den rechten Temporallappen, die Karotis interna den Ramus communicans posterior rechts: Glatte Begrenzung, keine Kontrastmittelaufnahme. In Rückenlage Einstellungeines Flüssigkeitsspiegels.Keine Diffusionseinschränkung.
Die Bildcharakteristikasprechen in erster Linie für eine Dermoidzyste.
Die räumliche Beziehung zum Nervus oculomotorius kann im Rahmen einer CISS-Sequenz geprüft werden (2. Sitzung, Gesamtmesszeit im Hinblick auf die Stapes Plastik begrenzt).

Mein Neurologe ist anderer Meinung und bleibt entgegen der des Radiologen beim Tolosa-Hunt-Syndrm.
 
A

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