Vaskuläre Läsionen

Diskutiere Vaskuläre Läsionen im Bereich Medizin Forum: Hallo, kann mir jemand helfen, was dieser Befund zu bedeuten hat: "Diffuse kleinfleckige Signalanhebungen im FLAIR und T2 angedeutet hypointens...
G

Gast

Hallo,
kann mir jemand helfen, was dieser Befund zu bedeuten hat:
"Diffuse kleinfleckige Signalanhebungen im FLAIR und T2 angedeutet hypointens in T1 leilweise konfluierend im hochgelegenen subcorticalen Marklager auf beiden Seiten links stärker ausgeprägt als rechts. In der Blutungs- und auch der Diffusionssequenz diesbezüglich keine speziellen Signalalteration im Sinn einer Blutung oder einer frischen Ischämie...."
 
A

ad.integrum

Guten Abend!

Um Ihnen mit dem Befund helfen zu können bräuchte man einige grundlegende Informationenen....
wie alt sind Sie?
sind Sie männlich oder weiblich?
aufgrund welcher Symptome wurde die Bildgebung veranlasst?

ich gehe mal davon aus, dass es sich hier um ein MRT vom Schädel bei Ihnen handelt....

im Prinzip wurde eine frische Gehirnblutung und ein frischer Schlaganfall ausgeschlossen...
für alle weiteren Interpretationen benötigt man die oben erfragten Infos!

Viele Grüße!
 
G

Gast

AW: Vaskuläre Laäsionen

Hallo,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Zu Ihren Fragen, ich bin 54 Jahre alt und weiblich. Seit 4 Jahren habe ich massive Gesundheitsstörungen: Depression schwere Episode, Harninkontinenz, Bluthochdruck, Antriebs-, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeits- und Schwindelattacken und vieles mehr. Im Frühjahr kam es zum Aufreissen eines Makroaneurysma im linken Auge; danach wurde von meinem behandelnten Neurologen die MRT veranlasst. Eine Interpretation des Ergebnisse habe ich trotz Nachfragens in den letzten 8 Wochen nicht erhalten.

Mein Hausarzt sagt, wir müssten alles tun um mein Schlaganfallrisiko zu minimieren. Chlosesterinwerte sind "grenzwertig" erhöht und ich nehme seit kurzem deswegen Statine ein. Zusätzlich zwei Blutdruckmittel und Schilddrüsenhormone. Der Neurologe hat mir nun ASS verschrieben und mir eine Überweisung zur Endogrinologie gegeben.

Er meint meine Nebennieren sollten unbedingt kontrolliert werden. Es wird immer komplexer bei mir, aber besser geht es mir dadurch beileibe nicht. Könnten Sie mir noch Informationen zu alledem geben? Ich wäre für etwas Orientierung/Einordung des ganzen sehr dankbar.
Beste Grüsse
 
A

ad.integrum

Hallo,

zunächst einmal eine Frage vorab: haben Sie irgendwelche bekannte chronische Vorerkrankungen (z.B.
Diabetes,...) ?
Als das Mikroaneurysma gerissen ist - hatten Sie zuvor schon eine Blutdruckmedikation oder wurde
der Blutdruck erst daraufhin eingestellt?
Warum bekommen Sie die Schilddrüsenhormone - haben Sie eine Unterfunktion oder wurde an der SD
operiert?

Zur Erklärung wegen der Nebennieren: über die Nebennieren werden zum Einen Hormone produziert,
zum Anderen gewisse Kreisläufe gesteuert, die die Rückmeldung des Hormonstatus an das Gehirn betreffen.
--> Daher die Überweisung in die Endokrinologie ;)
Durch verschiedene Untersuchungen kann zum Beispiel differenziert werden, ob eine Fehlsteuerung im
Hormonregelkreis durch die Nebennieren oder die Hypophyse bedingt ist, z.B. durch einen Hypophysen-
tumor (der in Ihrem Fall allerdings durch das MRT ja bereits ausgeschlossen werden konnte).

Um genauer auf das Ganze in Ihrem Fall eingehen zu können bräuchte man noch einige Infos: welche
Veränderungen sind Ihnen denn - neben obig beschriebenen - an Ihnen selbst noch aufgefallen (Ge-
wichtszunahme, -abnahme, rotes Gesicht, ....) ?

Viele Grüße!
 
G

Gast

Hallo,

vielen Dank für die Info. Zu den Fragen noch folgendes: Ich nehmen seit vielen Jahren Medikamente wegen Bluthochdruck und ging eigentlich davon aus, dass mein Blutdruck richtig eingestellt ist. Vor vielen Jahren hatte ich Schilddrüsenüberfunktion und Basedow. Nach 2 Jahren Medikamente und Auslassversuch war die Überfunktion und auch Basedow verschwunden und dann ging's ab in die Unterfunktion. War der Meinung hier ist alles im Griff.

Ich habe seit 4 -5 Jahren schwere gesundheitliche Probleme. Bisher immer Diagnose Depression (Antidepressive haben wir 26 kg Gewichtszunahme beschert, weshalb ich keine mehr nehme), neue Diagnose nach der MRT nun zusätzlich Hirnorganisches Psychosyndrom. Ich selbst merke, dass ich z. B. nicht mit dem Kopf nach vorn kann, dies erzeugt viele Probleme. Wenn ich gar nichts tue, geht es mir einigermassen vertretbar. Sobald ich versuche etwas zu tun, Konzentration auf irgendetwas oder auch körperlich z. B. Hausarbeit mit Bewegung (besonders nach vorn bzw. Kopf runter) geht es mir schlecht. Schwindel, Übelkeitsattacken und manchmal auch Bluchdruckanstieg. Ich habe selbst mit den Blutdruckmedikamenten teilweise Blutdruck bis 160/115, dann ist er wieder normal. Ich habe grosse emotionale Probleme (was eigentlich gar nicht zu mir passt), d. h. ich weine sehr oft und viel (im Gegensatz zu früher) und brauche alle Kraft um nicht in grösster Trauigkeit zu versinken. Ich habe nehmen massiven Antriebsstörungen auch Konzentrations- und Gedächtnisproblem (es werden immer mehr Zettelchen zu Hause), kann z. B. nicht mehr Lesen, oder verwechseln Worte (zum Glück nur in Einzelfällen). Z. B. sagte ich letzthin anstelle von Pfand (Weinachtsmarkt-Punsch) Porto. Es sind immer ähnliche Worte und es kommt einfach zügig im sprechen. Meist merke ich es selbst, ansonsten mein Partner.

Ach ja und dann sind da noch viele andere Dinge. Ich kann gar nicht alles aufzählen, ich habe manchmal Angst dass ich zum Hypochonder mutiere oder zumindest, dass man mich dafür hält. Und eigentlich möchte ich mich gar nicht mehr mit meiner Erkrankung beschäftigen, sondern sehne mich einfach nach Ruhe und möchte nur so leben, wie ich es nun gerade kann. Nun bin ich seit über 1 Jahr krankgeschrieben, die Krankenkasse hat bereits einige Runden "Kesseltreiben" mit mir veranstaltet, aber wirklich helfen wollen und können sie mir nicht. Ich denke mir wäre schon geholfen, wenn ich einfach mal wüsste, was denn eigentlich los ist, da ich an die Diagnose Depression bisher nicht geglaubt habe und es jetzt nach dem Makroaneurysma und den Flecken in Gehirn schon mal gar nicht mehr kann. Übrigens: meine Mutter hatte schwere Enzophalopathie und Parkinson, mein Vater starb nach 3 Herzinfakten.

Ich hatte bis vor 4-5 Jahren wenig mit dem Thema Krankheit zu tun, sprich war immer gesund und leistungsfähig und konnte sogar eine unerwartete Karriere machen. Alles war in bester Ordnung in meinem Leben, weshalb auch das Thema Depression so gar nicht reinpasst, außer, dass ich vielleicht etwas viel gearbeitet habe, aber dies immer gerne tat.

Wäre Ihnen sehr dankbar, wenn sie mir noch einige Infos zu dieser Situation geben könnten.
Besten Dank und liebe Grüße
 
A

ad.integrum

Guten Abend!

Sie schreiben ja, dass Sie der Ansicht sind, dass mit der SD alles in Ordnung ist...wann wurde das denn
zuletzt überprüft?
Ich frage dies, weil Sie in Ihrem letzten Beitrag von Ihrer Diagnose eines hirnorganischen Psychosyndroms
berichteten, das unter anderem durch eine Depression - die Sie ja haben - sowie auch durch eine Schilddrüsen-
unterfunktion - die Sie evtl. trotz Substitution auch haben könnten - ausgelöst werden kann.
Sollte dies bei Ihnen ein Auslöser sein, so wäre er durch die richtige Hormondosierung einfach zu behandeln...
daher: bitte lassen Sie Ihre SD-Parameter überprüfen!

Neben oben genannten Ursachen für ein hirnorganisches Psychosyndrom kämen auch noch andere Ursachen
infrage - können Sie mir sagen, ob davon etwas auf Sie zutrifft?
- Intoxikation (Alkoholmissbrauch)
- Sauerstoffmangel
- Exsikkose (also eine Austrocknung des Körpers)
- Stoffwechselstörungen (Diabetes, Urämie, Leberversagen)

Da Sie kurz von Ihrer Arbeit schrieben: was arbeiten Sie denn? Kommen Sie im Rahmen der Arbeit mit
irgendwelchen giftigen Stoffen in Kontakt?

Im Bezug auf Ihren Schwindel und die Übelkeitsattacken: wurden Sie denn schon mal auf Morbus Menière
untersucht?

Viele Grüße!
 
G

Gast

Hallo,
meine Schilddrüse wurde im letzten Jahr untersucht und durch eine leichte Erhöhung der Medikamente aktuell eingestellt. Lauf Endogrinologe sollte dies aber keine Ursache für meine bisherigen Probleme sein.

Was mir auffällt ist, dass ich kurz bevor meine Probleme begannen in ein neues Bürogebäude umgezogen bin. In der "Vorlauf"-Zeit meiner Erkrankung (also nach dem Umzug) hatte ich immer wieder Probleme damit, dass ich das Gefühl hatte zu wenig Sauerstoff zu bekommen. Ich hatte grosse Konzentrationsprobleme (ich hatte mich auf der Heimfahrt vom Büro - in dem ich ja erst seit gut 20 Jahren arbeite - schlicht weg verfahren und einen Umweg von rd. 40 km gemacht) und weitere Vorfälle. Ich konnte dann mein Büro mit einem Kollegen tauschen, in dem ein Fenster zum Öffnen war. Vor diesem Fenster etwa 2 Stockwerke unterhalt war das Ende eines Edelstahlkamins. Weiterhin kann ich mich erinnern, dass bei Ungezieferbekämpfung (Stinkwanzen) in diesem Bürogebäude stattgefunden hat und überall weisses Pulver rumlag, das dann ganz eilig einfernt wurde. Anfänglich ging es mir immer wieder besser, sobald ich länger nicht im Büro war. Aber später nach 2 Jahren hat dies dann keinen Unterschied mehr gemacht.

Wie Sie aber auch ausführen, kann ich an allem oder auch nichts erkrankt sein. Nun das ist genau das, was ich seit 4 - 5 Jahre so erfahre. Ist es wirklich so, dass die Medizin nicht mehr leisten kann. Ich hatte die ganze Zeit den Eindruck, dass nur die Ärzte nicht mehr wollen - Stichwort Gesundheitspolitik - aber irgendwie macht das doch alles keine Sinn. Ich gehe zu Ärzten, ich werde untersucht, das macht alles Kosten. Das mindestes was man erwarten kann oder darf, ist doch, dass man nach 4 -5 Jahren Klarheit hat, was denn eigentlich los ist. Über die Möglichkeiten einer medizinischen Hilfe will ich ja gar nicht reden. Da habe ich eh keine Erwartungen mehr. Aber wenn ich wüsste, wie alles zusammenhängt, könnte ich mich darauf einstellen und mich entsprechend verhalten. Wäre doch auch schon mal ein Anfang oder?

Ich danke Ihnen für Ihre Bemühungen, mir Orientierung zu geben. Das ist mehr als ich in den letzten Jahren erfahren habe.

Beste Grüße
 
A

ad.integrum

Hallo,

es freut mich, dass ich zumindest ein klein wenig Licht ins Dunkel bringen konnte.
Leider ist es tatsächlich so, dass die Medizin keine exakte Wissenschaft ist, bei der man immer
eine eindeutige Ursache findet, wo man dann ansetzen und helfen kann.
Das liegt wohl daran, dass es Arbeit am Menschen ist und bedingt durch die Individualität des Einzelnen
kann man in der Medizin nie etwas zu 100% sicher sagen.

Nun kurz zu Ihrer Arbeitssituation: Sie schreiben von diesem Schädlingsbekämpfungsmittel, von
Luftnot und berichten davon, dass die Verstärkung Ihrer Beschwerden mit dem Umzug ins neue Büro
zusammenfällt.
Wurden denn auch Kollegen von Ihnen krank? Haben die eventuell ähnliche Probleme?
Waren Sie schon einmal bei einem Facharzt für Umweltmedizin?

Wenn die SD bei Ihnen vor einem Jahr überprüft wurde, dann ist es natürlich tatsächlich höchst unwahrscheinlich,
dass da irgendwas nicht stimmt.
Dennoch würde ich Ihnen raten, dass Sie den Termin beim Endokrinologen wahrnehmen, damit einerseits
die anderen Hormonregelkreisläufe, v.a. die Interaktion Hypophyse - Nebenniere, als Ursache ausgeschlossen werden
kann.

Wann waren Sie denn zuletzt bei einem Psychiater / Neurologen? Wie werden Sie denn bezüglich Ihrer Depression
behandelt? Fiel schon mal der Begriff einer somatisierten Depression?
Eventuell könnte Ihnen - in Bezug auf die Interaktion Ihrer körperlicher Beschwerden mit Ihrer Depression - ein
Aufenthalt in einer sogenannten psychosomatischen Klinik helfen; dort wird eine Behandlung durchgeführt, die sich
nicht nur auf einen Teil Ihrer Beschwerden (wie beim Facharzt) konzentriert, sondern die das Zusammenspiel Ihrer
einzelnen Beschwerden berücksichtigt und am ganzheitlichen Aspekt ansetzt.
Fragen Sie doch mal bei Ihrem Hausarzt nach, ob er so etwas in die Wege leiten könnte!

Viele Grüße!
 
G

Gast

Hallo,

vielen, lieben Dank für Ihre Bemühungen. Zu Ihren Ausführungen. Einige meiner Kollegen haben ebenfalls Probleme im neuen Büro bekommen. Aber sie sind meist nicht so lange im Büro wie ich es war und haben auch Angst irgendetwas zu sagen. Es ist nur mein Büro (Einzelzimmer) das ein Fenster in der Region über dem Kamin hat. Aber das führt mich ja auch nicht weiter. Wie soll man je herausfinden, was da so alles nicht richtig gelaufen ist. Ich weiss nur, dass der Krankenstand in diesem Bürogebäude deutlich angestiegen ist. In ca. 2 Jahren wird ein Neubau bezogen und dann ist dies alles sowieso Vergangenheit. Nur ich werde, wenn es denn davon herrührt, noch länger davon zähren dürfen.

Selbstverständlich nehme ich den Termin beim Endogrinologen wahr. Er ist am 13. dieses Monats. Heute war ich gerade beim Neurolgen. Er meint, ich solle mir keinen Sorgen machen, ich habe keine Verschlechterung meiner Erkrankung zu erwarten und wenn ich erst mal in Rente wäre, kann er sich vorstellen, dass - durch den "Lastabwurf" - eher mit einer Verbesserung zur rechnen wäre. Ich bin also schon in die Rente abgeschrieben, nur leider habe ich die ja auch noch nicht.

Aktuell läuft ein Antrag auf Reha bei der RV, angestossen von der Krankenkasse. Im Sommer dieses Jahres wurde bereits einer abgelehnt. Ich war bereits 2008 zu einer 8-wöchigen Reha-Massnahme in einer psychosomatischen Klinik. Habe dann wieder einige Monate "durchgehalten". Dann war ich in einer psychatrischen Klinik und es war die Hölle. Nach 10
Tagen habe ich mich selbst entlassen. So wollte ich nicht sterben.

Ich habe halt schon so vieles durch und trotzdem weis ich nicht was eigentlich mit mir los ist. Die einen verharmlosen, die anderen halten alles für sehr dramatisch. Wem ich glaube ist doch egal. Feststeht, mir geht es einfach nur noch mies. Ich versuche die Zeit zu überstehen und weis eigentlich gar nicht so recht wieso, bis wann, warum.

Keiner macht was ganzes, jeder schiebt nur zum anderen und keiner ist überhaupt zuständig. Es ist so einfach, Schublade Depression auf, Schublade zu. Der Rest ist dann mein Problem. Und so erhält sich unser Gesundheitssystem selbst. Patientien - noch dazu wenn sie krank sind - stören da nur.

Habe Sie nochmals ganz herzlichen Dank für Ihre Geduld mit mir.

Beste Grüße
 
A

ad.integrum

Guten Abend!

Na, dann drücke ich mal ganz fest die Daumen, dass die Reha diesmal genehmigt wird.

So wie ich Sie verstehe hat der Aufenthalt in der psychosomatischen Klinik - zumindest kurzfristig - doch
eine Verbesserung gebracht....somit wissen Sie zumindest, welche Behandlungsrichtung Ihnen guttut!
Deshalb würde ich Ihnen dazu raten, nochmals einen Psychosomatik-Aufenthalt anzustreben!

Das Problem des "Nichtzuständigseins" kenne ich - leider sind wohl die einzelnen Fachärzte in Ihrem Fall
sozusagen überfordert und schieben Sie deshalb in einen anderen Zuständigkeitsbereich ab....
damit ist aber Ihnen natürlich nicht geholfen - was Sie bräuchten, das wäre eine Behandlung, bei der
ALLE Ihre Probleme in Zusammenschau begutachtet und behandelt würden, denn ich denke, dass es sich
hier nicht um mehrere isolierte Einzelerkrankungen handelt, sondern um eine komplexe Gesundheitsstörung,
die aus vielen interagierenden Faktoren besteht und nur als solche im Gesamten therapiert werden kann.

Haben Sie denn neben den Arztbesuchen andere Möglichkeiten in Betracht gezogen, also unkonventionellere
Methoden der Krankheitsbehandlung?
Oft helfen unterstützende Maßnahmen tatsächlich sehr viel (natürlich nicht nur diese, sondern zusätzlich zur
schulmedizinischen Behandlung)!
Wie stehen Sie dazu?

Viele Grüße!
 
G

Gast

Hallo,

vielen lieben Dank für Ihre aufmundernden Worte. Es tut wirklich gut, wenn man das Gefühl hat ein bisschen verstanden zur werden.

Ja, es ist so, dass wohl einiges bei mir im Argen liegt. Ich bin mir sicher, dass wir das wirkliche Problem noch nicht gefunden haben. Aber ich weis nicht, wo ich noch Hilfe finden kann. Das Problem ist, dass ich zu einem anderen Arzt gehen kann, der dann genauso desolat mit allem umgeht und ich einen zusätzlichen Bericht bekommen, der nicht die Wirklichkeit abbildet. Damit verschlimmert sich dann meine Situation nur noch mehr. Ich bin kein Hypochonder und ich möchte auch keine Steilvorlage dazu liefern.

Eine Alternative habe ich bereits beschritten. U. a. mit TCM, ich habe mir eine Pulsanalyse machen lassen (die übrigens genau bestätigte, wie ich mich fühlte, müde und ausgelaugt). Die anschliessenden 10 Akupunkturbehandlungen haben mir geholfen wieder auf die Füsse zu kommen (sprich wieder an meinen Arbeitsplatz zurückzukehren), aber das Grundproblem war leider verblieben. Nach einigen Monaten ging wieder nichts mehr. Es fühlt sich an, wie Batterien, die sich nicht mehr bzw. nur noch schwach aufladen lassen und dann sofort wieder erschöpft sind.

Vor 25 Jahren hatte ich ein Lebensphase, in der ich mich nicht wiedererkannt habe. Emotional total unausgeschlichen, ängestlich, ja ich fühlte mich so etwas wie bedroht. Ich hatte einfach das Gefühl, dass mit mir etwas nicht stimmt, ganz und gar nicht stimmt. Mein Hausarzt meinte, der Frauenarzt sollte da mal genauer hinschauen. Gesagt, getan. Vorsorgeuntersuchung auf Krebs. Ergebnis: alles im grünen Bereich. Ich immer noch in Schieflage, Hausarzt sagte zweite Arzt. Gesagt getan. Ich 5 Tage später im Krankenhaus. Gebährmutterhalskrebs. DAs alles innerhalb von 2 Monaten!!! Operation und Nachsorge erfolgreich. Die Ärzte meinten, es war gut, dass ich so früh entdeckt wurde. Zu meinem Körpergespür hat man mich damals beglückwünscht. Und heute, der ein oder andere Arzt denkt sicherlich, dass ich mir da was einbilde.

Deshalb ist es wahrscheinlich für mich auch so wichtig, dass ich eine stimmige Diagnose erhalte. Mehr will ich ja garnicht. Die Hoffnung auf Genesung habe ich eh aufgegeben. Jede bisherige Behandlung hat entweder nichts genützt oder sogar geschadet. Ich möchte einfach nur Klarheit und ernstgenommen werden.

Was meinen Sie, habe ich nun einen Schaden im Gehirn oder nicht. Können meine Probleme daher rühren oder nicht? Kann man das "reparieren" oder nicht? Was bedeutet eigentlich cerebrale Mikroangiopathie und wenn ich das habe, wieso reist dann ein Makroaneurysma im Auge?

Viele Grüße
 
A

ad.integrum

Hallo!

Sicherlich sind gewisse Auffälligkeiten im MRT ihres Gehirns gesehen worden...allerdings nichts wirklich akut
Bedrohliches! ...viele Menschen weisen in höherem Alter kleinere Auffälligkeiten auf ohne jedoch krank zu sein.
"Reparieren" kann man "das" nicht, jedoch scheinen ja die Symptome, die Sie aufweisen kein entsprechendes
Korrelat in Ihrem Gehirn aufzuweisen - daher muss ein anderer Ansatzpunkt zur Symptomlinderung gefunden
werden!

Cerebrale Mikroangiopathie bedeutet eine "Erkrankung" der kleinen hirnversorgenden Gefäße, meist vorwiegend
durch Arteriosklerose, also "Kalkablagerungen" in diesen Gefäßen - ähnlich wie es das bei der koronaren Herzerkrankung
auch beim Herzen gibt...dort führt es möglicherweise zum Herzinfarkt - im Gehirn zum Schlaganfall.

Dass das Aneurysma am Auge gerissen ist, das hat damit zu tun, dass eine Aussackung im Gefäß, also ein Aneurysma
automatisch eine Schwachstelle in der Gefäßwand darstellt - bei zu hohem Blutdruck reißt das Gefäß also hier!

Viele Grüße!
 
Thema:

Vaskuläre Läsionen

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