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Tipps gegen Haarausfall bei Frauen

Titelbild Haarausfall bei Frauen

Den Haarausfall bei Frauen gibt es genau so, wie es ihn bei den Männern gibt. Die Ursachen für dieses Ereignis können verschiedener Natur sein. Zum einen kann es am alltäglichen Stress liegen, denen Frauen ausgesetzt sind. Ein weiter Grund ist auf genetische Gründe zurückzuführen. Lange wurde auch geglaubt, dass ein Überschuss an Testosteron im Körper für den Haarausfall verantwortlich ist.

Die ist aber nur selten der Fall. Auch haben Medikamente großen Einfluss. Der Haarverlust wird sichtbar, weil sich bei Frauen freie Stellen im Bereich des Scheitels entwickeln und sichtbar werden. Aus diesem Grund wird durch den Haarausfall bei Frauen die Kopfhaut sichtbar.

Ab wann spricht man von Haarausfall bei Frauen?

Wenn es zum Haarausfall bei Frauen kommt, sind im Scheitelbereich stellen zu finden, an denen ein Haarverlust deutlich wird. Natürlich kann auch der vordere Bereich des Kopfes darunter leiden. In beiden Fällen ergibt sich eine Fläche, an denen Stellen sichtbar werden. Diese Stellen weisen auf einen Haarverlust hin, weil die Kopfhaut besser zu sehen ist, als in anderen Bereichen. Es kann auch zu einem Kreisrunden Haarausfall kommen. Aus diesem Grund fallen die Haare an unterschiedlichen Stellen in unterschiedlichen Mengen aus.

Arten und Ursachen

Kreisrunder Haarausfall bei FrauenWas den Haarausfall bei Frauen betrifft, gibt es je nach Art unterschiedliche Bezeichnungen. Zum einen gibt es den Haarausfall im Scheitel. Hierbei bildet sich eine sichtbare Stelle der Kopfhaut. Eine weitere Art ist der kreisrunde Ausfall, der keine bestimmte Stelle als betroffen definiert. Außerdem gibt es noch den Diffusen, mechanischen und erblichen bedingten Haarausfall.

Erblich bedingter Haarausfall

Handelt es sich um einen erblich bedingten Haarausfall bei Frauen, kann die betroffene Person leider nichts dafür. Die Ursache kann auf verschiedene Faktoren zurückgeführt werden. Es könnte sich sowohl um einen ganz normalen Haarausfall handelt, der einfach vererbt wurde. Alternativ kann der Haarausfall auf Erkrankungen zurückzuführen sein, die vererbt wurden. Dazu gehört zum Beispiel die Schilddrüsenunterfunktion dazu.

Kreisrunder Haarausfall bei Frauen

Bei einem kreisrunden Haarausfall bei Frauen könne die Haare an verschiedenen Stellen ausfallen. Hierzu zählt nicht unbedingt nur der Kopf dazu. Natürlich ist der Kopf auch davon betroffen, aber je nach Person wirkt sich diese Art von Haarausfall unterschiedlich aus. Je nachdem wie schlimm die Person betroffen ist, könnte es auch dazu kommen, dass alle Haare am ganzen Körper ausfallen können.

Diffuser Haarausfall

Wenn es sich um einen diffusen Haarausfall bei Frauen handelt, dann fallen am Kopf die Haare gleichmäßig aus. Diese Art von Haarausfall kann beispielsweise auf ein Medikament zurückzuführen sein. Möglicherweise reagiert der Körper mit einem Haarausfall entsprechend zum Medikament. Eine weitere Ursache könnte eine Stoffwechselstörung sein. Wobei dies auf eine Mangelernährung zurückzuführen ist. Auch die Schilddrüsenunterfunktion könnte dafür verantwortlich sein.

Haarausfall bei Frauen: Das können Sie tun

Haarausfall bei Frauen das können Sie tunJe nach dem, um welche Art es sich beim Haarausfall bei Frauen handelt, können unterschiedlichen Maßnahmen ergriffen werden. Sollten die Medikamente dran schuld sein, müsste mit dem Arzt darüber gesprochen werden. Wenn der Haarausfall aber auf Erkrankungen zurückzuführen ist, dann sollte dies entsprechend therapiert werden. Außerdem kann eine entsprechende Pflege hilfreich sein.

Die richtige Pflege

Haarausfall bei Frauen sollte entsprechend gepflegt werden. Das Färben von Haaren sollte nicht allzu oft praktiziert werden, um die Haare und dessen Wurzeln nicht zu belasten. Außerdem sollte es lieber den Profis überlassen werden. Zum Waschen von Haaren sollten milde Shampoos verwendet werden, um aggressive Substanzen zu vermeiden.

Auch ist es wichtig die Haare nach dem Waschen gründlich auszuspülen, um Produkte zu entfernen. Ansonsten können diese dazu führen, dass die Kopfhaut noch mehr gereizt wird und für zusätzlich Haarausfall verantwortlich ist.

Hormonbehandlung

Um einen Haarausfall bei Frauen zu verhindern, kann eine Hormonbehandlung in Betracht gezogen werden. Um diese Art von Behandlung durchzuführen, muss nach Absprache mit dem Arzt festgestellt werden, ob es einen Mangel an bestimmten Hormonen im Körper gibt. Im Falle einer Schilddrüsenunterfunktion kann eine Behandlung gegen Haarausfall vorgenommen werden. Hierfür verschreibt der Arzt Tabletten, die dafür sorgt, dass die Schilddrüse in Takt bleibt und sich keine weiteren Ressourcen aus dem Körper zieht und diese negativ beeinflusst.

Nahrungsergänzungsmittel

Wenn es um den Haarausfall bei Frauen geht, können auch Nahrungsergänzungsmittel in Betracht gezogen werden. Hierzu zählt beispielsweise Biotin, welches den Stoffwechsel und die Talgdrüsen anregt. Wobei dies eine gesunde Voraussetzung für das Wachstum von Haaren darstellt. Außerdem könnte die Einnahme von Folsäure zum Wachstum der Haare beitragen, weil dadurch die Zellteilung erhöht wird. Eine weitere Komponente ist Vitamin A, welches für die Produktion von roten Blutkörperchen verantwortlich ist und somit für fast alle Prozesse im menschlichen Körper.

Haarwuchsmittel

Um den Haarausfall bei Frauen vorzubeugen, können Haarwuchsmittel eingesetzt werden. Diese gibt es entweder in Form von Tabletten oder als Lösung, die auf die betroffenen Stellen aufzutragen ist. In den meisten Fällen handelt es sich um die Wirkstoffe Minoxidil und Finasterid. Diese sind dafür zuständig, dass bestimmte Rezeptoren im Organismus blockiert werden und somit der Haarausfall auf einen späteren Zeitpunkt verschobenen wird. Die Haarwuchsmittel können in manchen Fällen Nebenwirkungen enthalten und können nur vom Arzt verschrieben werden.

Abschließende Worte

Wenn es um den Haarausfall bei Frauen geht können hierfür verschiedene Aspekte die Ursache sein. Zum einen kann er entweder erblich bedingt, aber auch von bestimmten Faktoren wie Medikamenten und Erkrankungen abhängig sein. Dementsprechend unterscheiden sich auch die Behandlungen bei den jeweiligen Fällen. Unter den Haarausfällen existieren mit dem erblich bedingten Fall noch andere Arten.

Dazu zählen zum Beispiel der diffuse und der kreisrunde Ausfall. Um den Haarausfall vorzubeugen, bieten sich verschieden Möglichkeiten an. Zum einen kann die entsprechende Pflege, aber auch eine Hormonbehandlung und Nahrungsergänzungsmittel helfen. Eine weitere Möglichkeit wäre, auf Haarwuchsmittel zuzugreifen, um den Haarausfall bei Frauen zu minimieren.

Haaverlust beim Mann – Was Männer dagegen tun können

Titelbild Haarverlust beim Mann

Haarverlust beim Mann kann viele Ursachen haben. Wenn vermehrt Haare ausfallen, dann ist das kein angenehmes Gefühl. Da diese Angelegenheit aber zahlreiche Ursachen haben kann, gibt es kein generelles Rezept was dagegen Hilfe bietet. Aus diesem Grund ist es vorrangig die Ursachen für den Haarverlust beim Mann herauszufinden.

Ab wann spricht man von Haarverlust beim Mann?

Von Haarausfall beim Mann spricht man, wenn Betroffene mehr als 100 Haare täglich verlieren. Wer sich unsicher ist, sollte dazu Nachforschungen anstellen. Am besten eignet sich dazu eine Haarbürste, mit der man täglich seine Haare ausbürstet. Die in der Bürste befindlichen Haare werden entfernt und anschließend gezählt. Um einen Überblick zu behalten, sollten Sie die Anzahl der Haare auf einem Kalender oder in Ihr Notizheft vermerken. Diesen Vorgang sollte täglich, zwei bis drei Wochen wiederholt werden.

Nach drei Wochen können Sie die Anzahl der Haare anhand der Notizen ermitteln. Sind es laut Ergebnis mehr als 100 Haare täglich, also nach drei Wochen 2100 oder mehr Haare, dann spricht man von Haarverlust beim Mann.

Arten und Ursachen

Haarverlust beim Mann Arten und UrsachenExperten behaupten, dass der Haarverlust beim Mann meistens erblich bedingt ist. Dass daran die Gene schuld sein sollen, liegt daran, dass hier zwei Dinge zusammen kommen. Zum einen eine erblich bedingte Überempfindlichkeit gegen bestimmte Sexualhormone und zum zweiten, eine Mindestkonzentration sogenannter Androgene in der Kopfhaut des Betroffenen. Weiter bekannte Arten sind der kreisrunde Haarausfall beim Mann. Ebenfalls bekannt ist der diffuse Haarausfall.

Erblich bedingter Haarausfall

Erblich bedingter Haarverlust beim Mann rührt von den Genen her und hat wie oben genannt mit den Sexualhormonen und den Androgenen zu tun.

Kreisrunder Haarverlust beim Mann

Hier sind die genauen Gründe wo dieser Haarverlust herrührt unbekannt. Fachleute gehen davon aus, dass ein Defekt des Immunsystems daran schuld ist. Statt schädliche Viren zu bekämpfen, richten die Abwehrzellen ihre Aufmerksamkeit gegen die eigenen Haare. Dadurch wird eine Entzündung an den Haarwurzeln ausgelöst. Als Folge davon spricht man von einer Autoimmunkrankheit, die Haare wachsen nicht mehr richtig nach was einen Haarausfall beim Mann nach sich zieht.

Diese Art Haarverlust beim Mann kommt überdurchschnittlich oft vor. Nicht selten kommt das in Familien gehäuft vor, was eine erbliche Veranlagung sehr wahrscheinlich macht. Meist wachsen die Haare an den betroffenen Stellen innerhalb von sechs Monaten von selbst wieder nach. Ein erneutes Auftreten dieser Krankheit ist immer möglich.

Nicht selten fallen die farbigen Haare aus, die grau Farbigen bleiben übrig. Hier wundert man sich, wieso der Betroffene innerhalb kürzester Zeit so grau werden konnte? Kreisrunder Haarausfall kommt manchmal sogar am ganzen Kopf oder am ganzen Körper vor. Diese Variante ist äußerst ungünstig, da dieser Verlust der Haare anhalten könnte.

Diffuser Haarausfall

Diese Art Haarausfall ist eigentlich keine Krankheit, sondern eher ein Anzeichen von körperlicher Beeinträchtigung. Hier kommt es meistens zu einem einheitlichen Haarausfall auf der gesamten Kopfhaut. Erst wenn man täglich weit mehr als 100 Haare verliert, spricht man von einem krankhaften Haarverlust beim Mann. Als Ursache könnte sogar eine ernsthafte Erkrankung dahinter stecken.

Aus diesem Grund sollte man diffusen Haarausfall niemals auf die leichte Schulter nehmen, sondern besser einen Arzt konsultieren. Häufig spielen bei dieser Art des Verlustes Hormonschwankungen eine große Rolle. Auch bei Frauen in den Wechseljahren kann es zu diffusen Haarverlust kommen. Weiterer möglicher Grund für diffusen Haarverlust beim Mann könnte auch eine Erkrankung der Schilddrüse sein.

Haarverlust beim Mann: So erfolgt die Diagnose

Um eine genaue Diagnose zu erstellen, muss der Arzt mehrere Untersuchungen vornehmen. Erst danach kann geklärt werden, welche Ursachen für den Haarausfall verantwortlich sind. Eine erfolgreiche Behandlung der Ursache kann dazu beitragen, dass der Haarausfall gestoppt wird.

Mögliche Ursachen:

  • Immunsystem funktioniert nicht mehr. Ist das der Fall, kommt es meistens zum sogenannten kreisrunden Haarausfall. Experten sind sich sicher, dass das Immunsystem die eigenen Haare attackiert, was zur Folge hat, dass diese abgestoßen werden.
  • Übermäßiger Stress führt nicht nur zu Krankheiten und strapaziert die Nerven, es kann sogar zum Haarverlust beim Mann kommen.
  • Fehlende Nährstoffe begünstigen Haarausfall. Wie alle anderen Organe, so benötigen auch Haare Nährstoffe wie Vitamine, Aminosäuren und Mineralstoffe. Vor allem, wenn die B-Vitamine und das Spurenelement Zink fehlen kann es zu Haarverlust beim Mann kommen.
  • Haarausfall, vor allem plötzlich auftretend kann ein Anzeichen einer Erkrankung sein. In diesem Fall ist der Besuch beim Arzt angeraten.
  • Haarausfall als Nebenwirkung von Arzneien. Verlust der Haare kommt oft bei Krebsbehandlungen und bei der Einnahme von Blutgerinnungsmitteln vor. Bei Frauen auch möglich bei Verwendung der Anti-Baby-Pille.

Behandlung

Haaverlust beim Mann BehandlungEs gibt verschiedene Methoden, die erfolgreich bei Haarausfall beim Mann helfen können. Neben Medikamenten werden auch natürliche Mittel dafür eingesetzt. Allerdings gibt es nur wenige Mittel die hier Hilfe versprechen. Heutzutage wird auch nicht selten eine Transplantation von Haaren ausgeführt.

Medikamente

Es gibt kein Medikament, das die Haare wieder sprießen lässt. Die wenig bekannten Mittel verlangsamen den Haarausfall oder stoppen ihn. Damit diese Wirkung anhält, müssen diese Mittel dauerhaft angewendet werden, um den Haarverlust beim Mann zu verlangsamen, beziehungsweise zu stoppen. Bei den bekannten Mitteln, die das bewerkstelligen können, handelt es sich um die Medikamente Regaine und Propecia. Beide Medikamente sind in der Regel zweimal täglich einzusetzen.

Haartransplantation

Die Haartransplantation ist eine andere Methode um den Haarverlust beim Mann auszugleichen. Meist wird sie an Stellen des Körpers angewendet, an denen keine Haare mehr nachwachsen können. Zur transplantation am Kopf, werden hierzu meist Haarwurzeln aus dem Hinterkopf entnommen und an entsprechenden Stellen eingepflanzt.

Mittel gegen Haarausfall

Mittel gegen Haarausfall sind meist in Form von Shampoos oder Seren erhältlich. Nicht selten wird auch auf Hausmittel zurückgegriffen. Beispielsweise wird als Mittel gegen Haarausfall oftmals Birkenwasser erwähnt, was dem Haarverlust beim Mann erfolgreich entgegenwirkt. Dabei soll das Birkenwasser regelmäßig in die Kopfhaut einmassiert werden.

Abschließende Worte

Haarverlust beim Mann ist eine unangenehme Angelegenheit, allerdings ist gegen jede Krankheit ein Kraut gewachsen. Viele Personen sind von Haarausfall betroffen und müssen sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Es können mehrere Ursachen für den Haarausfall beim Mann verantwortlich sein. Es ergibt daher Sinn, diese Ursachen ausfindig zu machen und zu behandeln. Nur wenn die verantwortlichen Ursachen erfolgreich behandelt werden, kann der Haarverlust beim Mann gestoppt werden.

Haarausfall durch Medikamente

Haarausfall durch Medikamente ist eine häufig unterschätzte Ursache für den Haarschwund. Bestimmte Medikamente können den Hormonhaushalt verändern und bewirken dadurch das Ausfallen der Haare auf dem Kopf. Betroffene wissen oft zu wenig über die Nebenwirkungen der Medikamente, die sie einnehmen. In den folgenden Abschnitten erklären wir alles Wichtige, zu dem Thema Haarausfall durch Medikamente.

Wie beeinflussen Medikamente den Verlust von Haaren und welche Behandlungsmöglichkeiten existieren? Im nächsten Abschnitt möchten wir zunächst aufklären, was unter Haarausfall verstanden wird, bevor wir anschließend auf die Behandlungsmethoden zu sprechen kommen.

Was ist Haarausfall?

Als Haarausfall wird der Verlust der Haare auf dem Kopf bezeichnet. Die Ursachen können unter anderem erblich bedingt oder auf eine Störung des Hormonhaushalts zurückzuführen sein. Der Haarausfall kann dabei kreisrund an mehreren Stellen auf dem Kopf auftreten. Erblich bedingter Haarausfall zeigt sich bei Männern meist oberhalb der Schläfen, am Hinterkopf oder durch das Zurückgehen des Haaransatzes an der oberen Stirn.

Haarausfall durch Medikamente zeigt sich oft durch ein lichter werden der Haare, bei dem die Kopfhaut zum Vorschein tritt. Haarausfall tritt bei Männern häufiger auf als bei Frauen. Vom Verlust von Haaren durch Medikamente sind Männer und Frauen gleichermaßen betroffen.

Wie beeinflussen Medikamente den Haarverlust?

Wie beeinflussen Medikamente den HaarausfallHaarausfall durch Medikamente tritt häufiger auf, als viele glauben. Die betroffenen Personen nehmen meist Medikamente zur Behandlung medizinischer Probleme ein. Haarausfall ist oft eine unerwünschte Nebenwirkung dieser eingenommenen Arzneimittel. Untersuchungen zeigen, dass Medikamente die Wachstumsphase der Haare unterbrechen können.

Die Folge ist, dass die Haare dünner werden, weil sie nicht mehr nachwachsen. Die Wirkstoffe in den Medikamenten gelangen über die Blutlaufbahn in die Haarfollikel (Haarwurzel) und verhindern, dass die Haarwurzel sich ausreichend mit Nährstoffen versorgen können. Welche Medikamente das sind, zeigen wir Ihnen im nächsten Abschnitt, bevor wir Ihnen anschließend die Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen.

Welche Medikamente verursachen oftmals Haarausfall?

Unterschieden werden können zwei Arten von Haarausfall durch Medikamente: Telogen Effluvium und Anagen Effluvium. Bei der Telogen Effluvium fallen die Haare nach etwa 8 bis 12 Wochen aus. Aufgrund der Einnahme des haarausfallverursachenden Medikaments kommen die Haare zu früh in die sogenannte Telogen Phase und fangen, an auszufallen.

Bei Anagen Effluvium fallen die Haare bereits nach wenigen Tagen aus. Das Medikament verhindert, dass die Haare sich in der Wachstumsphase richtig entwickeln können. Medikamente, die häufig zu Haarausfall führen, sind unter anderem folgende: Antibabypille, Chemotherapeutika, Rheumamittel, Betablocker, Blutgerinnungshemmer und Antidepressiva.

Diagnose

Fangen Sie gerade erst an, ein neues Medikament zu nehmen und stellen Sie daraufhin fest, dass Ihnen die Haare ausfallen, liegt der Schluss nahe, dass die Medikamente die Ursache sind. Allerdings kann Haarausfall viele verschiedene Ursachen haben. Daher ist der Gang zum Arzt unersetzlich. Der Arzt kann mit Blutuntersuchungen feststellen, ob eventuell die Einnahme von Medikamenten der Grund für den Haarschwund sind.

Andererseits kann zwischen der Einnahme eines Medikaments und dem auftretenden Haarausfall eine ganze Weile vergehen, sodass Sie nicht unmittelbar auf das Medikament als Ursache schließen können. Ein Dermatologe kann Ihnen sagen, ob der Haarausfall durch Medikamente resultiert und eine daraus folgende Behandlung mit Ihnen besprechen.

Haarausfall durch Medikamente: Behandlungsmöglichkeiten

Haarausfall durch Medikamente BehandlungsmöglichkeitenZur Bekämpfung von Haarausfall durch Medikamente existieren mehrere Behandlungsmöglichkeiten. Wird der Haarausfall durch Medikament verursacht, folgen daraus spezielle Behandlungsmethoden, die wir in den folgenden Abschnitten darstellen. Wichtig ist, dass Sie vor der Wahl der Behandlungsmethode die Ursache durch einen Arzt feststellen lassen.

Absetzen des Medikamentes

Eine Möglichkeit bei Haarausfall durch Medikamente ist das Absetzen des Medikaments. Das ist nicht bei allen Medikamenten möglich, denn manche sind überlebenswichtig. Hier ist unbedingt Rücksprache mit dem behandelnden Arzt, vor der Absetzung des Medikaments zu halten. Bei einigen Medikamenten existieren alternative Arzneimittel, dann ist eine Absetzung möglich. Doch auch in diesem Fall gilt es, vorher den Arzt zu fragen.

Medikamente gegen Haarausfall

Eine andere Behandlungsmöglichkeit besteht in der Einnahme von Medikamenten gegen Haarausfall. Auf dem Markt existieren mehrere Medikamente, die das Haarwachstum anregen und das Ausfallen der Haare verhindern können. Zu bedenken ist hier, dass eine Einnahme mehrerer Medikamente gelichzeitig unter Umständen gesundheitsgefährdend sein kann. Wenn Sie also Medikamente gegen Haarausfall einnehmen wollen, um den Haarausfall durch Medikamente zu stoppen, sollten Sie wieder erst einmal Ihren Arzt um Rat fragen.

Haarwuchsfördernde Mittel

Mit Haarwuchsfördernden Mitteln kann das Ausfallen der Haare verhindert oder zumindest verlangsamt werden. Solche Mittel sind in Form von Tabletten, Pillen, löslichen Pulvern oder Lotionen erhältlich. Je nach Ursache des Haarausfalls können sie den Haarwuchs anregen. Bei Haarausfall durch Medikamente ist die Wirksamkeit allerdings fraglich. Auch hier sollten Sie einen Dermatologen fragen, denn oft stellt sich der Haarausfall wieder ein, wenn Sie das Medikament absetzen.

Abschließende Worte

Haarausfall durch Medikamente kann zwar behandelt werden. Allerdings können wir nicht alle Methoden empfehlen. Denn in den meisten Fällen stellt sich der Haarschwund mit dem Absetzen des Medikaments wieder ein und der normale Haarwuchs fängt wieder an. Daher sollten Sie zunächst abwarten, ob der Haarwuchs nach der Absetzung wieder einsetzt. Wenn nicht, ist der erste Gang immer zum Arzt.

Der Arzt kann eine fundierte Diagnose stellen und eine geeignete Behandlungsmethode vorschlagen. Zwar wiegt der Verlust der Haare schwer, aber Haarausfall durch Medikamente ist oft nicht von langer Dauer. Anders sieht es aus, wenn es sich um Medikamente handelt, die über lange Zeit eingenommen werden müssen, hier sollten Sie mit dem Arzt über Alternativen und die Bekämpfung der Nebenwirkungen sprechen.

Androgenetische Alopezie – Ursachen & Behandlungsmöglichkeiten

Titelbild Androgenetische Alopezie

Androgenetische Alopezie ist die wohl häufigste Form des Haarausfalls sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Bezeichnet wird mit dem Begriff der erblich bedingte Haarausfall. Nach den neusten Erkenntnissen wird diese Form des Haarausfalls durch das männliche Hormon Testosteron verursacht. In den folgenden Abschnitten erklären wir Ihnen genauer, was man darunter versteht, welche Symptome und Anzeichen auftreten und welche Behandlungsmöglichkeiten gegen androgenetische Alopezie existieren.

Was ist eine androgenetische Alopezie?

Was ist eine androgenetische AlopezieWie bereits erwähnt bezeichnet der Begriff den anlagebedingten Haarausfall bei Männern und Frauen. Das Wort Androgen ist aus dem Griechischen entlehnt und steht für männliche Sexualhormone, die unter anderem für den Bartwuchs, die Musekelentwicklung und eine tiefere Stimme bei Männern verantwortlich sind. Es handelt sich bei dieser Form des erblich bedingten Haarausfalls um keine Krankheit oder Hormonstörung, sondern um eine normale Entwicklung beim Älterwerden.

Die Hormone verhindern, das Nachwachsen der Haare auf dem Kopf. Mehr als die Hälfte der Männer ist davon betroffen. Bei Frauen tritt androgenetische Alopezie seltener auf.

Anzeichen und Symptome

Woran Sie androgenetische Alopezie erkennen und wie es sich bei Männern und Frauen unterscheidet, erklären wir Ihnen in den nächsten Abschnitten, bevor wir Ihnen danach verschiedene Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen.

Bei Frauen

Bei Frauen tritt androgenetische Alopezie häufig nach der Menopause auf. Manchmal tritt sie nach Behandlungen gegen Brustkrebs oder Tumoren auch früher auf. In der Regel zeigt sich der Haarausfall bei Frauen am Mittelscheitel oben am Kopf. Die Haare beginnen hier dünner oder lichter zu werden, sodass die Kopfhaut anfängt durchzuschimmern.

In manchen Fällen leiden Frauen zusätzlich an Schmerzen der Kopfhaut. Frauen leiden seelisch oft mehr als Männer unter dem Verlust der Haare. Die Folge kann im schlimmsten Falle Depressionen für die Betroffenen bedeuten. Durch den Haarausfall fühlen sich Frauen nicht mehr weiblich und attraktiv. Dadurch kann ihr Selbstwertgefühl und ihr Selbstvertrauen beeinträchtigt werden.

Bei Männern

Anders als bei Frauen tritt androgenetische Alopezie bei Männern nicht am Mittelscheitel der Haare auf, sondern oberhalb der Schläfen und am Hinterkopf. Außerdem geht der Haaransatz an der Stirn weiter zurück. Kopfhaut schmerzen treten bei Männern gegenüber Frauen seltener auf. Nur etwa 10 Prozent der Männer klagen über Schmerzen an der Kopfhaut.

Auch bei Männern geht der Verlust der Haare mit negativen Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen einher. Zwar wird mit dem Haarausfall bei Männern oft auch Intelligenz assoziiert, allerdings fühlen sich Männer meist weniger männlich und attraktiv. Die Folge sind Niedergeschlagenheit und ebenfalls Verlust des Selbstwertgefühls. Das kann negative Auswirkungen auf das Berufs- und Privatleben haben und sollte ernst genommen werden.

Androgenetische Alopezie – Die Diagnose

Die Diagnose androgenetische Alopezie kann der Arzt nach einer Untersuchung stellen. Dafür nimmt der Arzt in der Regel eine Blut- und eine Haarprobe. Anhand des Blutbildes kann der Arzt die Ursache für den Haarausfall feststellen. Zudem werden meist auch die Schilddrüse und die Nierenfunktion überprüft. Im Blutbild sieht der Arzt, ob eine Hormonstörung vorliegt. Wichtig ist das Hormon Testosteron. In besonders schweren Fällen kann auch eine Gewebeentnahme notwendig sein. Dabei wird ein kleiner Teil Gewebe am Kopf entnommen und weiter untersucht.

Behandlungsmöglichkeiten

Androgenetische Alopezie BehandlungsmöglichkeitenNach der Diagnose kann gemeinsam mit dem behandelnden Arzt eine geeignete Behandlungsmöglichkeit besprochen werden. Es existieren viele unterschiedliche Methoden, androgenetische Alopezie zu behandeln. Wichtig ist, dass die Behandlung auf Grundlage der Diagnose erfolgt, um die größtmöglichen Erfolgsaussichten zu haben. Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten und bekanntesten Behandlungsmöglichkeiten vor. Wir beginnen mit den auf dem Markt erhältlichen Haarwuchsmitteln.

Haarwuchsmittel

Haarwuchsmittel, um androgenetische Alopezie zu verlangsamen oder aufzuhalten, existieren unter anderem in Form von Tabletten, löslichem Pulver oder Cremes. Erhältlich sind die Produkte in der Apotheke, in der Drogerie und im Onlinehandel. Verschiedene Stoffe sind nachweislich dazu in der Lage, den Haarausfall zu stoppen oder zumindest strak zu verlangsamen. Allerdings hört die Wirkung meist auf, wenn die Haarwuchsmittel wieder abgesetzt werden. Das bedeutet, dass eine langfristige Einnahme nötig ist.

Eigenhaartransplantation

Die Behandlungsmethode der Haartransplantationen gegen androgenetische Alopezie hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt und deutlich verbessert. Sahen die Ergebnisse zu Beginn oft künstlich aus, sieht man heute meist keinen Unterschied mehr zur vorherigen Haarpracht. Für die Eigenhaartransplantation werden Haarfollikel (Haarwurzeln) aus dem Hinterkopf auf die gewünschte Stelle verpflanzt. Haare am Hinterkopf neigen nicht dazu, auszufallen, sondern wachsen meist ein Leben lang nach.

Shampoos und Seren

Eine weitere Möglichkeit, die androgenetische Alopezie zu bekämpfen sind spezielle Shampoos und Seren. Mit speziellen Wirkstoffen, wie zum Beispiel Koffein oder Keratin, können sie das Haarwachstum anregen und damit den Haarausfall ausgleichen. Allerdings ist die Wirksamkeit begrenzt, bei weitfortgeschrittenem Haarausfall werden die kahlen Stellen nicht wieder voll nachwachsen. Frühzeitig angefangen können sie die Effekte des Haarausfalls dagegen verlangsamen.

Abschließende Worte

Androgenetische Alopezie kann mit verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten verhindert bzw. rückgängig gemacht werden. Wichtig ist zunächst eine Diagnose durch den Hausarzt oder einem Dermatologen. Denn es existieren mehrere Ursachen, die für den Haarausfall verantwortlich sein können. Danach können Sie gemeinsam mit dem Arzt besprechen welche der Behandlungsmöglichkeiten für Sie infrage kommt und welche Ihr Arzt Ihnen empfiehlt.

Ohne eine Diagnose können Sie die Ursache nicht zielgenau bekämpfen. Haarausfall ist kein Grund mehr, sich schlecht zu fühlen oder weniger attraktiv. Die androgenetische Alopezie kann gut behandelt werden.

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